Arsenicum metallicum
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Indem ich den Arsenik nenne, ergreifen gewaltige Erinnerungen meine Seele. Während der Allgütige das Eisen erschuf, verstattete er freilich den Menschenkindern, aus ihm entweder den mörderischen Dolch oder den milden Pflugschar zu bereiten, und Brüder damit zu tödten oder zu ernähren; um wie viel glücklicher würden sie ihn aber machen, wenn sie seine Gaben bloss zum Wohlhun anwendete! .... Arsen ist in allen homöopathischen Arzneimittellehren beschrieben. Durch seine jahrhunderte lange Anwendung ist sein pathologisches Vermögen gut bekannt. Hier einige ergänzende Hinweise aus der Toxikologie zum Thema Krebs und Arsen, die einen Eindruck von dem pathologischen Vermögen dieses Stoffes geben: Arsen hat einen engen Bezug zu Epitheliomen (Schuppenzellkarzinomen, Basaliomen), Bronchial- und Leberkrebs. Quellen der Vergiftungen waren früher arsenhaltige Arzneien oder Wein. Später waren es Insektizide oder auch verunreinigtes Trinkwasser. Heute stehen Vergiftungen durch arsenbelastete Nahrungsmittel im Vordergrund (Gemüseanbau in verseuchten Böden). Als Latenzzeit zwischen der Aufnahme des Giftes und Auftreten eines Tumors wurden in vielen Fällen von Arzneivergiftungen 20 Jahre und länger ermittelt. (Derartige Zeiträume werden häufig in der Medizin nicht erfaßt, was leider nicht bedeutet, daß diese langen Latenzzeiten selten wären.) Die Latenzzeit kann auch wesentlich kürzer ausfallen und ist u.a. dosisabhängig. Bei den Tumoren der Haut sind Areale betroffen, die meist nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Bevorzugte Orte sind der Rumpf, Handinnenflächen, Extremitäten und Füße. Bereits 1966 (Fierz) konnte gezeigt werden, daß es keine Grenze gibt, unter der eine Therapie (oder ungewollte Vergiftung) nicht mehr zu einem Tumorwachstum führen kann. ___________ Einige ältere toxikologische Arbeiten zum Thema Krebs und Arsenintoxikation: - Braun, W; Krebs an Haut und inneren Organen, hervorgerufen durch Arsen; Dtsch. med. Wochenschrift 83, 870 (1958) - Büngeler, W.; Der Arsenkrebs; Münchner med. Wochenschr. 100, 1117 (1958) - Denk, R., Holzmann, H., Lange, H-j., Greve, D.; Über Arsenspätschäden bei obduzierten Moselwinzern; Med. Welt 20, 557 (1969) - Ehlers, G.; Klinische und histologische Untersuchungen zur Frage arzneibedingter Arsen-Tumoren, Zeitschr. Hautkr. 43; 763 (1968) - Fierz, U; Katanamnestische Untersuchungen über die Nebenwirkungen der Therapie von Hautkrankheiten mit anorganischem Arsen; Arch. klin. exp. Derm. 227, 286 (1966) |
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Der gezeigte Stein ist ein Ausstellungsstück des Mineralogischen Museum Hamburg | |
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