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Chelidonium majus

Chelidonium majus - das Schöllkraut, Papaveraceae

Das Schöllkraut gehört in die gleiche Pflanzenfamilie, wie Corydalis und Opium.

Es ist eines der großen Lebermittel in der Homöopathie und hat eine so enge Beziehung zur Leber, daß es häufig ohne große Ähnlichkeit zur Symptomatik bei Erkrankungen der Leber hilfreich ist (tiefe Potenzen).

Die pathologische Kraft von Chelidonium reicht bis zu Zuständen von fortgeschrittener Scirrhose. Eli Jones wandte (neben anderen Arzneien) erfolgreich bei der Behandlung von Leberkrebs an.

 

Leitsymptome:

- Allgemeine Schwäche / Müdigkeit und Lethargie.
- Gesichtsneuralgien, mit Tränenfluß aus dem rechten Auge.
- Die Zunge ist gelblich-weiß belegt und hat einen roten Rand mit Zahneindrücken.
- Behinderte Atmung bei Leberstörungen.
- Ein Gefühl, als sei der Kehlkopf voller Staub.
- "Leberhusten": Rasselnder, lockerer husten, aber die Expektoration ist schwierig.
- Schmerz unter dem unteren Winkel des rechten Schulterblattes.
- Wunde Schmerzen und Schwellung der Lebergegend.
- Übelkeit
- Verlangen nach heißen Getränken, die den Zustand bessern.
- Essen bessert.
- Abneigung gegen Käse
- Diarrhöe mit lehmfarbenen bis gelben Stühlen.
- Rheumatische Schwellung von Gelenken, die heiß, versteift und berührungsempfindlich sind. Besserung durch heiße Anwendungen.
- Ikterus
- Erkrankungen der rechten Körperhälfte (vgl. Lyc.)

Modalitäten: Hitze wird schlecht vertragen, aber die lokale Anwendung von Hitze bessert.
Schlechter: Abends, bei Bewegung.
Besser: Ruhe, Essen.

 

 

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