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Conium maculatum

Conium maculatum

Der gefleckte Schierling gehört in die große Pflanzenfamilie der Doldenblütler, zu der unter anderem Aethusa, Cicuta virosa, Foeniculum, Carum carvi, Heraclum gehören.
Zur Arzneiherstellung wird der alkoholische Auszug der zu Beginn der Blütezeit gesammelten Pflanze verwendet.

Die Giftigkeit von Conium ist seit dem Altertum bekannt. Der "Schierlingsbecher" war bereits im antiken Griechenland eine übliche Form der Todesstrafe. J.H. Clarke schreibt von Coniinum, dem Hauptalkakaloid der Pflanze, es konkuriere in seiner Giftigkeit mit Blausäure.
Im Mittelalter wurde eine Mischung aus Opium und Schierling verwendet, um unheilbar Kranken einen sanften Tod zu ermöglichen.

Conium erzeugt in der Vergiftung eine aufsteigende Lähmung. Das Bewußtsein bleibt dabei meist lange Zeit erhalten. Der Tod erfolgt über die Lähmung des Atemzentrums durch Ersticken.

In die Homöopathie wurde dieses Mittel bereits durch Hahnemann eingeführt, der es aufgrund der beobachteten Wirkungstiefe in sein Werk "Die Chonischen Krankheiten ..." aufnahm.

Bewährt hat sich Conium vor allem bei gut- und bösartigen Erkrankungen von Drüsengeweben und Erkrankungen, die mit Störungen der Motorik einhergehen.

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