|
Der gefleckte Schierling gehört in die große
Pflanzenfamilie der Doldenblütler, zu der unter anderem
Aethusa,
Cicuta virosa, Foeniculum,
Carum carvi,
Heraclum
gehören. Die Giftigkeit von Conium ist seit dem Altertum bekannt.
Der "Schierlingsbecher" war bereits im antiken Griechenland
eine übliche Form der Todesstrafe. J.H. Clarke schreibt
von Coniinum, dem Hauptalkakaloid der Pflanze, es konkuriere
in seiner Giftigkeit mit Blausäure. Conium erzeugt in der Vergiftung eine aufsteigende Lähmung. Das Bewußtsein bleibt dabei meist lange Zeit erhalten. Der Tod erfolgt über die Lähmung des Atemzentrums durch Ersticken. In die Homöopathie wurde dieses Mittel bereits durch Hahnemann eingeführt, der es aufgrund der beobachteten Wirkungstiefe in sein Werk "Die Chonischen Krankheiten ..." aufnahm. Bewährt hat sich Conium vor allem bei gut- und bösartigen Erkrankungen von Drüsengeweben und Erkrankungen, die mit Störungen der Motorik einhergehen. |
|
|
|
|