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Conium maculatum

Conium maculatum Blüte

Viele Abläufe im Organismus verlangsamen sich. Conium entspricht mehr den chronischen, langsamen Prozessen. Chronische Entzündungen und Verhärtungen von Drüsengewebe. Es ist eine Arznei für Verhärtungen der weiblichen Brust, besonders, wenn diese Erscheinungen nach einem Schlag oder Stoß aufgetreten sind (vgl. Bellis-p.). In den Knoten ist ein Prickeln und Stechen vorhanden und sie machen zunächst einen harmlosen Eindruck, der jedoch täuschen kann. Diese Knoten bilden sich häufig auf die Gabe von Conium zurück.Verhärtung der Lymphdrüsen in der Achselhöhle mit Schmerzen, die sich in die Arme erstrecken. Verhärtung der Mesenteriallymphdrüsen mit stechenden, durchdringenden Schmerzen (vgl. Abrot., Bac., Plb.).

Im Gemüt findet sich vorwiegend eine mürrische Verstimmtheit, mit Abneigung gegen geistige Anstrengung. Als widersprüchliches Verhalten kann eine Abneigung gegen Gesellschaft mit gleichzeitiger Furcht vor dem Alleinsein beobachtet werden. Die Gehirnfunktionen können auf verschiedene Weise gestört sein. Im Vordergrund stehen eine verminderte Denkfähigkeit und Gedächtnisschwäche, Sprachstörungen bei intakter Sprechmuskulatur (Aphasie). Koordinationsstörungen bei Tabes dorsalis gehören zu den klinisch verifizierten Symptomen dieser Arznei.

Schwindel durch Bewegen des Kopfes ist ein Charakteristikum dieser Arznei. Typisch sind Verschlimmerungen des Schwindels bei der Drehung des Kopfes nach links, beim Hinlegen und beim Umdrehen im Bett.

Augenerkrankungen, wie Konjunktivitis oder Keratitis, verbunden mit extremer Lichtempfindlichkeit und Tränenfluss; dabei eine Verschlechterung während der Nachtstunden und besser durch äußeren Druck und Dunkelheit. (Augenbinde).

Extreme Photophobie als Begleitsymptom von Augenerkrankungen oder in der Folge von Hornhautverletzungen. Das Maß dieser Überempfindlichkeit steht in keinem Verhältnis zu der zugrunde liegenden Störung.

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