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Conchiolinum

Conchiolinum - Perlmutt

Perlmutt

ist eine selten eingesetzte Arznei in der Homöopathie. W. Boericke schreibt, es habe ein weites Wirkungsspektrum bei Knochenerkrankungen, besonders wenn die Wachstumsfugen betroffen seien. Bewährt ist diese Arznei auch bei bestimmten Osteoporose-Formen.

Martin Schlegel beschreibt* eine Heilung eines Osteoms der Schädelkalotte mit dieser Arznei (in der D12). Den Hinweis auf dieses Mittel erhielt von seinem Vater, Emil Schlegel, der es über die Anwendung der Signaturenlehre gefunden hatte.

Conchiolinum sollte getrennt von Calcium carbonicum betrachtet werden, auch wenn beide Mittel aus der Austernschale gewonnen werden und auch in der Zusammensetzung große Ähnlichkeit haben. Vergleichbares sieht man bei Hepar sulfuris und Calcium sulfuricum oder Acidum lacticum und Acidum sarcolacticum.

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*Schlegel, Martin; Osteome in homöopathischer Behandlung; Artikel in DHM 1959/2, S. 68 - 70

 

 


Frühe (1876) arbeitsmedizinische Erkenntnisse zur Toxizität des Perlmuttstaubes >>

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