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Drosera /Droseraceae

Sonnentau

Der deutsche Name bezieht sich auf die Drüsen an der Blattoberfläche, die in der Sonne wie Tautropfen glitzern. Die berührungsempfindlichen Drüsen haben drei Aufgaben. Sie produzieren einen klebrigen Schleim, der die Beutetiere gefangen hält. Durch Wachstumsbewegungen krümmen sich die Tentakeln zur Blattmitte hin. Dadurch werden die Beutetiere mit möglichst vielen Drüsen in Kontakt gebracht. Die Zweite Aufgabe ist das Absondern des Verdauungssaftes aus den Drüsen und die dritte ist die Aufnahme der gelösten Nährstoffe aus den Tierkörpern durch die Tentakeln.

Sonnentau kommt in fast allen Klimazonen der Erde vor, jedoch stammen gut die Hälfte der 100 Arten aus Australien. Die drei mitteleuropäischen Arten kommen in Torfmooren vor.

In der Homöopathie nicht verwendet, aber ebenso kleine Schönheiten wie unser europäischer rundblättrige Sonnentau sind: Drosera binata und Drosera capensis.

 

 

Drosera rotundifolia

Drosera rotundifolia

Drosera rotundifolia hat sich in der Homöopathie besonders bei Erkrankungen bewährt, bei denen das Flimmerepithel der Bronchien mit einem zähen, klebrigem Schleim überzogen ist, der nur sehr schwer abgehustet werden kann (z.B. bei einigen Formen des Keuchhustens).

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