Ferrum sulfuricum magneticum
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Ferrum sulfuratum magneticum, der Magnetkies, wird in der Homöopathie bisher nicht eingesetzt, obwohl es sich bei diesem Stoff um eine natürliche Kombination dreier Homöopathika handelt, die sich einzeln seit langem als Heilmittel bewährt haben - Ferrum met., Sulfur und Magnetis polus ambo. Andere eisenhaltige Mineralien, wie das Skorodit, führen in der Homöopathie ebenfalls ein Schattendasein - trotz ihres erheblichen pathologischen Potentials. So wird Skorodit (eine Arsen-Eisenverbindung) in der antrophosophischen Medizin bei Erkrankungen eingesetzt, die mit Lähmungen motorischer Nerven einher gehen. Zum Beispiel Multiple Sklerose und Poliomyelitis. Gerade bei letzterer hatte sich Skorodit in den 40er Jahren sehr bewährt.
Levico, ein oberitalienisches Mineralwasser, das erhebliche Mengen an Arsen und Eisensulfat enthält, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts häufig bei der homöopathischen Behandlung Tuberkulöser eingesetzt und ist inzwischen fast wieder in Vergessenheit geraten. Es ist zu erwarten, daß viele bisher ungeprüfte Eisenverbindungen wertvolle Ergänzungen zur Materia medica sind (incl. Ferrum sulfuratum magneticum). Die abgebildeten Kristalle sind im Mineralogischen Museum Hamburg ausgestellt. |
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