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Hamamelis virginiana

Hamamelis virginiana - die virginische Zaubernuss

Hamamelis ist aus der indianischen Medizin Nordamerikas in die Homöopathie übernommen worden. Die Pflanze gehört zu den wenigen im Winter blühenden Arten.

- Venöse Kongestion ist die Überschrift zu Hamamelis, aus der sich fast alle Wirkungen der Arznei ableiten lassen.

- Die Blutzirkulation ist gestört. Es kommt zu einem Stau und aus dem stockenden, gestauten Blutfluss ergeben sich die meisten Anwendungen dieser Arznei.

- Hamamelis war für J.C. Burnett eine zentrale Arznei bei der Behandlung von Hämorrhoiden. Er verwendete u.a. Kompressen, die mit der Urtinktur getränkt waren und ließ sie über Nacht als äußerliche Auflage am Rektum der Kranken. Natürlich bediente er sich auch noch anderer Arzneien. Insgesamt war seine Therapie deutlich erfolgreicher als die Chirurgen seiner Zeit bei den Hämorrhoidenoperationen. In seinem Buch "Die Venenerkrankungen" sind Fälle beschrieben, die heute ausschließlich chirurgisch angegangen werden.

Hamamelis hat in vielen Fällen zuverlässig auch starke venöse (!) Blutungen stoppt; unabhängig davon in welcher Körperregion diese Blutungen auftraten. Nasenbluten, Lungenbluten, Ösophagusvarizenblutung, Hämorrhoidenblutung gehören in den Wirkungsbereich der Arznei. Bedingung für die positive Wirkung ist der vorangegangene venöse Aufstau.

Ist dies nicht der Fall, so können (als Folge einer Arzneivergiftung) auch derartige Blutungen ausgelöst werden.

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