Heracleum mantegazzianum
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Heracleum mantegazzianum - der Riesen-Bärenklau, Herculeskraut kommt ursprünglich aus dem Kaukasus.Ende der 80er Jahre wurde es als Zierpflanze nach Deutschland eingeführt - bis durch die Unfälle mit der Pflanze deren toxisches Potential sichtbar wurde. Heraclum m. hat sich hier schnell ausgebreitet und verdrängt nun in einigen Gegenden die bis dahin angestammte Fauna. Selbst der Sauerampfer (Rumex crispus) weicht dieser Pflanze. Man findet das Herkuleskraut häufig in Bereichen, wo sich Stauwasser im Boden befindet: Gräben, Flußufer, Straßenränder usw. Die Pflanze wird bis zu 3m groß und ist durch ihrere Blattgröße, -form und durch die imposanten Blüten (Juni - September) leicht zu erkennen. In den Blättern sind Giftstoffe enthalten, die bei Berührung die Haut extrem empfindlich gegen Licht machen. In der Folge entstehen juckende und brennende Hautausschläge, die mit starker Blasenbildung einher gehen. Diese Hauterscheinungen ähneln schwersten Verbrennungen und heilen häufig erst nach Wochen langsam ab. Es bleibt in den betroffenen Bereichen eine Depigmentierung und eine deutliche Narbenbildung zurück. |
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