Heracleum mantegazzianum
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Der Stamm und die Äste des Riesen-Bärenklau sind von feinen Haaren überzogen. Der Durchmesser des z.T. rötlich gefleckten Stammes beträgt 6 - 10 cm in Bodennähe. Nach Roth, Daunderer, Kormann ist die Toxizität der Pflanze in den Morgenstunden höher als in den Abendstunden. Sie steht damit im Gegensatz zu Rhus tox., wo der Gehalt an Toxicodendronsäure in den Abendstunden erhöht ist. Der Gesamtgehalt an photosensibilisierenden Stoffen soll im April - Mai am höchsten sein (vor der Blüte bis Beginn der Blüte). Die bisherige Behandlung bei Verschlucken von Pflanzenteilen besteht im wesentlichen in Gaben von in Wasser gelöstem Kohlepulver, bei Hautkontakt in lokaler Anwendung von Cortison, Mercurochrom und Vermeidung von (insbesondere UV-)Lichtkontakt. Homöopathische Erfahrungen mit der Behandlung von Heracleum-Vergiftungen liegen mir nicht vor. Wahrscheinlich ist ein antidotierende Wirkung von Cantharis und Sol. Ebenso kann man an (potenziertes) Johanniskraut denken, was auch eine starke Photosensibilisierung der Haut hervorruft. Die tautopathische Behandlung mit potenziertem Herkuleskraut wird wahrscheinlich die Reaktionen begrenzen können.
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