Hydrastis canadensis
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Die Pflanze wird ca. 40 cm groß und hat lediglich zwei Blätter, die von dem gemeinsamen "Stamm" abgehen. Auf einem der beiden Blätter erscheint im Juli die rote Frucht. Zur Arzneiherstellung wird ausschließlich die Wurzel gebraucht. Auch bei dieser Pflanze bestätigt sich die Annahme aus der Signaturenlehre, daß Pflanzen mit gelben Saft eine Wirkung auf Leber und Galle haben (vgl. Berberis, Chelidonium). John Henry Clarke sagte von Hydrastis, kein anderes Mittel habe so viele Fälle von Krebs geheilt. Es hat eine enge Beziehung zu den Schleimhäuten und erzeugt in der Arzneiprüfung dicke, gelbliche, zähe Sekrete und einen ausgesprochenen Schwächezustand. Der zweite Schwerpunkt dieser Arznei ist die Leberwirkung. Seine Domäne liegt damit in einer Wiederbelebung der körpereigenen Entgiftungsleistung. Konstantin Hering schreibt dazu: Bei Krebs beseitigt es die Schmerzen, modifiziert das Sekret, in dem es den abstoßenden Geruch nimmt und verbessert den allgemeinen Gesundheitszustand in ausgeprägtem Maße. Bei Karl Stauffer findet sich der Hinweis auf einen hohen Anteil an Aluminiumoxyd in der Asche der Wurzel. Aus der Arbeitsmedizin ist der Zusammenhang zwischen erhöhter Aluminiumstaubexposition (Arbeiter in Aluminiumhütten) und Lungenkrebs bekannt. Weiter ist aus den hom. Arzneiprüfungen von Aluminum der lähmende Einfluß auf Drüsenfunktionen bekannt. Aus diesen groben Daten ergibt sich bereits, daß diese Arznei besonders bei chronischen Krankheitsprozessen eingesetzt werden kann. Ausführliche Beschreibungen zu dieser Arznei finden sich u.a. bei: - Clarke, John Henry; Der Neue Clarke; Verlag Dr. Grohmann - Stauffer, Karl; Klinische Homöopathische Arzneimittellehre; Johannes Sonntag-Verlag, Regensburg - Vermeulen, Frans; Konkordanz der Materia medica; Emryss bv Publishers, Haarlem, Holland - Voisin, Henri; Materia medica des homöopathischen Praktikers; Haug-Verlag |
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Kurzer Artikel zu Anwendung von Hydrastis bei einem Zungengeschwür
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