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Kalium muriaticum

Kalium muriaticum - KCl

Kalium muriaticum ist besonders als Schüssler-Mittel bekannt geworden. In die Homöopathie wurde dieses Mittel durch den Pariser Arzt, Dr. Isambert im Jahre 1847 eingeführt..

Dr. Quersant empfahl es aufgrund seiner Erfahrungen damit bei epidemischer Diphtherie (Journal für Kinderkrankheiten, 1860) und Clotar Müller empfahl Kali-m. als Arznei gegen "Schwämmchen" und ausdrücklich als bestes Heilmittel gegen Aphten (Homöopathischer Haus-und Familienarzt, 9.Auflage, 1874)

Dr. Abl, Graz beschreibt die äusserliche Anwendung der Arznei als unschätzbares Mittel bei Verbrennungen aller Grade. Er löste 2 Teile Kali-m. in 90 Teilen erwärmten Regenwasser (!) und tränkte damit Kompressen, die auf die Brandwunden gelegt wurden. Bei dieser Anwendung bezog er sich auf die Ärzte Henri und Debout, nach deren Erkenntnis die Anwendung schnell den Schmerz und die Entzündung beseitigt, sowie die Eiterung begrenzt. (Internationale Homöopathische Presse, Band 7 + 8, Seite729-731, Verlag Willmar Schwabe, Leipzig, 1876) (Das die Umgehensweise mit Brandwunden heute eine andere sein sollte, setze ich voraus).

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