Kalmia laterifolia
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Der amerikanische Berglorbeer ist ein inzwischen fast in Vergessenheit geratenes Mittel bei bestimmten Formen rheumatischer Herzerkrankungen (vgl. Apocynum, Magnolia, Oleander und Rhododendron). Nach Willmar Schwabe liegt der zweite Wirkungschwerpunkt von Kalmia im Bereich des Nervensystems, wo es, ähnlich Adonis vernalis, eine eine beruhigende Wirkung hat.
Erich Haehl sagt über Kalmia, es sei eines der besten homöopathischen Herzmittel und macht folgende Angaben: Zur Arzneiherstellung werden die frischen Blätter verwendet. In den Blättern ist neben Arbutin und Pectin das Andromedotoxin enthalten, daß bei Vergiftungen zunächst Speichelfluß, dann Spasmen und Lähmung des Atemzentrums hervorruft.
Leitsymptome sind: - Neigung zu rheumatisch-gichtischen Erkrankungen. - Wandernder Rheumatismus, mit brennenden, schießenden Schmerzen, < durch Bewegung. - Der Rheumatismus springt leicht auf das Herz über. - Herzerkrankungen mit Schmerzausbreitung in den linken Arm. - Brennende Nervenschmerzen und Taubheitsgefühl.
Nach Edwin Hale ist Kalmia als Herzmittel Cactus grandiflorus und Naja tripudians überlegen. Karl Stauffer nennt Kalmia ein gutes Antirheumatikum und lobt seine Wirkung bei rechtsseitiger Supraorbitalneuralgie. Er empfiehlt es als D1
Literatur: - Haehl, Erich; Bewährte homöopathische Herzmittel; Karl F. Haug-Verlag / Berlin-Saulgau, ohne Erscheinungsjahr (es befindet sich eine Widmung für den im Juni 1940 verstorbenen Günther Haehl im Buch. Daher ...) - Hale, Edwin; Neue amerikanische Heilmittel; Übersetzung von E. Oehme, 1873 - Stauffer, Karl; Klinische Homöopathische Arzneimittellehre; Sonntag-Verlag, Regensburg
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