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Lathyrus sativus

Lathyrus sativus - die Platterbse

Diese harmlos wirkende Plfanze entwickelt als Homöopathikum eine deutliche Wirkung auf die motorischen Nerven des Rückmarks, woraus sich der überwiegende Teil seiner Indikationen ableiten läßt.

Der Fall von Linn Boyd liefert ein Beispiel dafür, daß eine klinisch orientierte Homöopathie schwere Krankheitsprozesse verändern kann.

Die bekannteste Anwendung von Lathyrus sativus stellt wohl die Prophylaxe und Therapie von Poliomyelitis dar. Beeindruckend sind hier die Ergebnisse von Dr. Eisfelder während der großen Epidemien in den 50er Jahren in den USA. Er führte eine statistische Untersuchung durch, in der er über die recht positiven Schutzwirkungen von Lathyrus sativus C200 bei über 6.800 Kindern (innerhalb eines Zeitraumes von 2 Jahren) berichtet. Heute - ob Doktorhut oder nicht - wäre ein solches Vorgehen wohl undenkbar.

Wer es nachlesen möchte:

Eisfelder, Henry W; Orale Immunisierung bei Poliomyelitis - Ein Zweijahres-Bericht; erschienen in der Zeitschrift für klassische Homöopathie, 1959, Heft 5, S. 237 - 241

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