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Ledum palustre

Ledum palustre - der Sumpfporst

Die Pflanze gehört in die Familie der Ericacaeen zu der auch Kalmia, Rhododendron und Uva ursi gehören.

Der Sumpfporst kommt in den nördlichen Regionen Europas, Amerikas und Asien vor und bevorzugt saure, sumpfig-moorige Böden. Von diesem immergrünen Strauch wird in der Literatur berichtet, er werde 1 - 15m hoch. Allerdings fand ich am Ufer des Lütjensees (ca. 20 km östlich von Hamburg) mehrere Exemplare, die ca. 2,5m groß waren. Wegen der Trockenlegung vieler Moorgebiete ist die Pflanze auch in Norddeutschland recht selten geworden.

Zur Arzneiherstellung werden die getrockneten Spitzen der Zweige verwendet.

Die Pflanze enthält verschiedene ätherische Öle, sowie als Hauptwirkungskomptonete das Ledol, das zu intensiven Irritationen von Schleimhäuten (bes. Atemtrakt) und Nervensystem führen kann.

Das Wort Ledum leitet sich wahrscheinlich aus dem lateinischen laedere = verletzen her, was bereits einen Hinweis auf die Anwendung der Arznei bei Stichwunden gibt. "Palustre" bezeichnet die Gegend (den Sumpf) in der die Pflanze wächst.

In der homöopathischen Anwendung sticht eine Modalität besonders heraus:

Besserung von Beschwerden durch Kälte (kaltes Fußbad, kalte Umschläge, kühle Luft).

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