Menyanthes trifoliata
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Der Bitter- bzw. Fieberkee ist eine kleine, im Mai blühende Sumpfpflanze. In der alten homöopathischen Literatur wurde sie regelmäßig als Arznei gegen Wechselfieber genannt. Doch so, wie die Malaria und die Sümpfe und Moore aus unseren Breiten verschwunden ist, findet man auch diese Pflanze nur noch selten. Das Gleiche gilt für Fälle, die heute mit dieser Arznei behandelt werden. In der Volksmedizin ist Menyanthes seit mehreren Jahrhunderten bekannt gewesen. Die Namen Bitterklee bezeichnen den Geschmack der Pflanze - Fieberklee verweist auf die früher gebräuchliche Verwendung hin. Hahnemann führte Menyanthes in die Homöopathie ein. In der Arzneiprüfung traten schnell Kopf- und Nervenschmerzen, insbesondere im Bereich des 1. Trigeminus-Astes auf. Ausserdem wurde seitens der Prüfer über Kälte- und Hitzegefühle geklagt.
Ein klinisch bestätiges Symptom von Menyanthes ist: Drückender Scheitelkopfschmerz mit Hitzegefühl auf dem Scheitel, < nachts und > durch Druck mit der Hand auf die betroffene Region. |
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