Zur Startseite

Galerie-Index

Teilindex N

Natrium muriaticum

Natrium muriaticum - das Kochsalz

Diese Arznei ist ein Paradebeispiel dafür, wie weit sogenannte Wissenschaftliche Erkenntnisse und homöopathische Erfahrungen auseinanderklaffen können.

Während die Anwendung des Salzes in der "normalen" Medizin im wesentlichen auf die Bereitstellung physiologischer Salzmengen beschränkt ist (Plasmaexpander, Nasensprays ... ), geht die homöopathische Anwendung weit darüber hinaus. Hier zählt Kochsalz in potenzierter Form zunächst als großes Mittel bei der Behandlung psychischer Traumata.

Darüber hinaus kann es bei einer Reihe, z.T. schwerer Erkrankungen zum Heilmittel werden.

Beispiele wären:

M. Addison, Diabetes, Epilepsie, Malaria, Gonorrhoe, M. Hodgkin, Pertussis, Herzerkrankungen, Lungenödem, Lähmung des Trigeminus, Stomatitis.

Dieses Spektrum verschiedener Krankheiten zeigt, welche therapeutische Reichweite in diesem Stoff steckt, wenn er gemäß der homöopathischen Gesetzmäßigkeiten verwendet wird.

Miasmatisch kann diese Arznei vor allem dem der Tuberkulinie und der Psora zugerechnet werden. Sie besitzt aber auch einen sykotischen Anteil.

Wirkungsschwerpunkte sind: Gemüt, Herz, Blut, Drüsen, Haut

Auslöser, die in einen Krankheitprozess führen, der dieses Mittel erforderlich machen kann sind u.a:

- Mißbrauch von Silbersalzen (Arg-n.) (noch immer gibt es Kinderärzte, die den Neugeborenen silbernitrathaltige Augentropfen geben...

- Missbrauch von Chinin. Chronische Schäden durch Cloroquin (Malariaprophylaxe)

- Bei bestimmten Formen der Malaria hat sich Nat-m. bereits vor über 100 Jahren als Heilmittel bewährt.

nach oben

weiter >>