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Arnica

ist ein ausgezeichnetes, ein nichtverstandenes und falsch angewendetes Mittel, weil es fast ausschliesslich bei Verletzungen angewendet wird.

Ein besonders wichtiger "Leiter" ist das Zerschlagenheitsgefühl. Der Arnica-Patient ist unruhig, bewegt sich fortwährend; er dreht sich im Bette, wenn er kräftig genug ist, steht er auf.

Der Grund für diese Unruhe liegt in dem Wundheitsgefühl, den Schmerzen im ganzen Körper, die ihm das Bett zu hart erscheinen lassen und die er durch Lageveränderungen zu bessern sucht.

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Wenn aber der für Arnica so bezeichnende Zustand vorhanden war, wenn man den kranken Patienten im Lehnstuhl traf, in dem er vergeblich Erleichterung suchte, dann heilte Arnica nicht nur die Zerschlagenheit, sondern die ganze Krankheit in 12 Stunden. Denn Arnica hat auch im Prüfungsbild: Stinkende Stühle; blutigschleimigen Durchfall.

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Quelle:

Ausschnitt aus dem Artikel: "Bemerkungen zu einigen seltener angewendeten Mitteln und selten beachteten Indikationen bekannter Mittel" von Dr. Gisevius jun.; erschienen in der Zeitschrift des Berliner Vereins homöopathischer Ärzte, Band 27, 1908, S. 273 - 290

Gesamter Artikel als pdf-Datei (7Mb)

 

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