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Frühe Quecksilberanwendungen

Frühe Quecksilberanwendung

Das Bild ist stammt von dem Buchumschlag von Steven Blankaart: Die belägert- und entsetzte Venus (Deutsche Ausgabe, Leipzig, 1689)

 

Der bettlägerige Patient im Hintergrund zeigt den Speichelfluss. Damals galt dieses Vergiftungssymptom als Indikator für eine zur Therapie der Syphilis ausreichend hohe Einnahmemenge Quecksilber. Erst wenn die Kranken dieses Symptom entwickelten, durfte die Einnahme ausgesetzt werden.

 

Die Räucherung Syphilis-Kranker mit Quecksilberdämpfen ist im Vordergrund des Bildes zu sehen. Die Räucherung war bereits im Mittelalter eine Maßnahme, die die Ärzte nur selten anwandten, weil sie die gefährlichen Wirkungen der Dämpfe kannten und fürchteten.

Der liegende Kranke rechts im Vordergrund zeigt die Syphilide (Hautausschlag des II. Stadiums der Syphilis).

Hier finden Sie heute noch anerkannte Angaben zu den Vergiftungsfolgen des Quecksilberdampfes.

 

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