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Momordica balsamica bei Diabetes
mellitus
Nach einem Bericht von
Dr.
Vad
(Bombay)*
hat der frische Saft des bitteren Kürbis in
vielen Fällen einen günstigen
Einfluß auf Diabetes mellitus. Von mehr als
200 Diabetikern wurden 80% ohne weitere
Antidiabetica zuckerfrei. Bei 5% der Patienten
hatte die Arznei keinerlei Einfluß und bei
den restlichen 15% wurden die gewohnten Arzneien in
nur noch wesentlich geringerer Dosierung
benötigt.
Vad gab 3 - 4 Unzen (85 - 113 gr)
als Gesamttagesmenge, verteilt auf 2 - 3 Gaben vor
den Mahlzeiten. Der eßbare bittere
Kürbis wird in Indien, Ceylon und im
tropischen Afrika angebaut. Es gibt zwei Arten:
Eine längliche, blaßgrüne und eine
kleine, ovale, dunkelgrüne. Die zweite Art
wurde angewandt. Der Saft der Kürbis ist nicht
lange haltbar.
In der Homöopathie spielte
Momordica balsamica bisher keine große Rolle.
Die bisher bekannten Arzneisymptome erinnern an
Bryonia und Colocynthis, die aus der gleichen
Pflanzenfamilie stammen.
* in The Homoeopathic
Bulletin 1961/6, S. 137
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