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Hale-Index- Cactus grandiflorus
Cactus grandiflorus
Night-Blooming Cereus. Die Blume hat einen äusserst starken
aromatischen Geruch.
Analoge Mittel:
Acon., Agar., Bellad., Crotal., Gelsem., Iberis, Kalmia, Lachesis,
Naja, Lilium, Stramon., Spigel., Veratr. viride.
Antidote:
Acon., Camph., China
Wirkungssphäre:
Herz und Blutgefässe
Anwendung in folgenden Zuständen:
Congestionen bei Plethorischen;
nachtheilige Folgen von Erkältung durch
Schweissunterdrückung oder Luftzug;
verschiedene Entzündungen;
rheumatische Entzündungen mit Anschwellung und Schmerz;
katarrhalische Fieber;
einfache rheumatischen Fieber; entzündliche Fieber;
gastrische Fieber;
Gehirncongestionen;
Kopfschmerz von Congestion oder Rheumatismus;
heftiger pulsirender Schmerz im Kopfe, Spannschmerz im Scheitel;
Apoplexia sanguinea;
Profuses Nasenbluten;
trockener oder fliessender Schnupfen;
acute rheumatische Ophthalmie;
rheumatische Otitis;
Rheumatismus des Herzens;
Rheumatismus der Brust;
Stenocardia ;
Hypertrophie des Herzens;
Aneurismen des Herzens und der grossen Gefässe;
acute und chronische Carditis;
organisches und nervöses Herzklopfen;
Hepatisation der Lungen;
Congestionen nach der Brust;
Bronchitis;
Pleuritis;
Peripneumonie;
Haemoptysis;
Pneumorrhagie;
congestives Asthma;
chronische Athemnoth;
katarrhalischer Husten;
Lungentuberculosis im ersten Stadium;
Uebelkeit;
Appetitverlust;
Haematemesis;
Hepatitis;
Haemorrhoidalverstopfung;
Fliessende Haemorrhoiden;
schmerzhafte Menses;
Haematuria;
Strangurie;
Blasenlähmung;
trockener, schuppiger Ausschlag an den Ellenbogen und Fussgelenken
Allgemeines:
- Allgemeine Schwäche mit Niedergeschlagenheit und
übler Laune
- Allgemeine Schwäche, so dass er sich nicht zu reden
getraut
- So grosse Schwäche, dass er gar nichts zu thun wagt,
selbst nicht über die Stube zu gehen
- Grosse Schwäche viele Tage hinter einander; wagt es nicht
zu gehen
- Grosse Erschöpfung, getraut sich nicht auf den
Füssen zu stehen
- Grosse Erschöpfung, muss im Bette liegen und kann seine
Füsse nicht brauchen
- Solche Schwäche, dass er nicht vom Sitze aufstehen kann
- Mattigkeit den ganzen Tag
Haut und Aeusseres:
- Ameisenkriechen und Schwere der Arme; sie können nicht
frei bewegt werden, schlimmer links
- Oedem der Hände, schlimmer links
- Trockener, schuppiger Herpes an der Aussenseite des rechten
Ellbogens, ohne Jucken, 1 1/2" breit, am 30. Tage
- Ein ähnlicher Ausschlag an der Aussenseite des linken
Ellbogens, nach dem 48. Tage
- Ein ähnlicher Ausschlag am rechten innern Malleolus, nach
dem 38. Tage
- Heftiges Jucken an den Fussgelenken, am 20. Tage
- Sehr heftiges Jucken am untern Theile der Tibia, zum Jucken
nöthigend, nach dem 21. Tage
- Oedem der Beine bis an die Kniee; die Haut glänzt und
Fingerdruck lässt einen Eindruck auf lange Zeit zurück
- Oedem der Füsse bis ans untere Drittel der Beine, bald
verschwindend
Schlaf:
- Schlaflosigkeit Nachts, scheinbar ohne Ursache, die erste
Nacht
- Schlaflosigkeit Abends und Nachts von Arterienklopfen im
Scrobiculum und rechten Ohre, die zweite Nacht
- Anhaltende Schlaflosigkeit 48 Stunden lang mit Pulsation in
beiden Ohren, den 3. Tag
- Er kann die ersten Stunden Abends nicht schlafen und wenn er
einschläft, so wacht er plötzlich auf, die ersten 8 Tage
- Unterbrochener Schlaf Nachts; den nächsten Morgen ist er
ermüdet, als ob er gar nicht geschlafen hätte, den 20.
Tag
- Spricht Unsinn während des Schlafes Nachts; beim
Aufwachen spricht er unzusammenhängend, den 10. Tag
- Geringe Delirien Nachts: sie hören auf beim Aufwachen und
fangen wieder an beim Einschlafen, den 7. Tag
Fiebersymptome:
- Grosse Kälte Nachts _ Stunde lang, den 1. Tag
- Geringes Frösteln gegen 10 Uhr Abends, den 1. Tag
- Geringes Frösteln, welches gegen 2 Uhr Nachmittags
schnell verschwindet, den 1. Tag
- Allgemeines, so heftiges Frösteln, dass die Zähne
klappern, 3 Stunden lang und nicht verschwindend, obgleich er sich
hinlegt und sich mit vielen Decken zudeckt, den 1. Tag
- Brennende Hitze, welche kurzen Athem und Raserei veranlasst,
so dass er nicht im Bette bleiben kann; diese Hitze folgt einem
dreistündigen Froste und dauert 20 Stunden, den 1. Tag
- Brennende Hitze in der Nacht mit viel Schmerzen im Kopfe,
grosser Athemnoth und Unvermögen liegen zu bleiben, den 1.
Tag
- Reichlicher Schweiss nach der Hitze, den 1. Tag
- Geringes Fieber und Schmerz im Kopfe nach einem sehr kurzem
Froste; es dauert nur eine kurze Zeit und endet mit geringem
Schweisse 4 Uhr Nachmittag, den 1. Tag
- Eintägiges Wechselfieber, welches jeden Tag um dieselbe
Stunde viele Tage wiederkehrt. Um 1 Uhr Nachmittag geringer Frost;
dann brennende Hitze, Athemnoth und sehr heftig pulsirender
Schmerz in der Uterusgegend, endlich sehr geringer Schweiss. Von
Nachts 11 Uhr bis 12 Uhr Mittag völlige Apyrexie, nach dem
13. Tage
- Eintägiges Wechselfieber nach erfolgloser Anwendung
von Chinin; um 11 Uhr Vormittag 2 Stunden lang grosse
Kälte, dann brennende Hitze mit grosser Athemnoth, Durst,
heftigem Kopfschmerz, Coma, Betäubung, Unbesinnlichkeit bis
12 Uhr Mitternacht, nachher unauslöschlicher Durst und sehr
profuser Schweiss; früh 4 Uhr völlige Apyrexie und
Gefühl von Behagen wie bei völliger Gesundheit, 7
Stunden dauernd; um 11 Uhr Vormittag Wiedereintreten des Anfalles
u. s. f. regelmässig 5 Tage lang
- 40 intermittirende Fieber geheilt, nur in einem Falle kehrte
das Fieber zurück
- In Wundfiebern scheint es rascher zu wirken als Arnica
- In gastrischen Fiebern ist es wirksamer als Nux oder Ars. und
andere Mittel
Gemüth:
- Hypochondriasis und unbezwingliche Traurigkeit, die ersten 6
Tage
- Ungewöhnliche Melancholie, wofür er selbst keinen
Grund angeben kann, die ersten 4 Tage
- Heftige Hypochondrie, er will kein Wort sprechen, den 4. Tag
- Beständige Schweigsamkeit; auf wiederholte Fragen will er
nicht antworten, den 3. Tag
- Traurigkeit, Schweigsamkeit und unwiderstehliche und
beständige Todesfurcht; er hält seine Krankheit für
unheilbar, den 7. Tag
- Ausserordentliche Reizbarkeit; der geringste Widerstand
versetzt ihn in Leidenschaft, den 15. Tag
Sensorium:
- Schwindel von Blutandrang nach dem Kopfe
Kopfschmerz und Kopfbedeckung
- Cact. afficirt besonders die rechte Seite des Kopfes
- Leerheitsgefühl im Kopfe, den 2. Tag
- Heftiger, unerträglicher Kopfschmerz von Brutandrang, den
4. Tag
- Drückender Schmerz im Kopfe, als ob ein grosses Gewicht
auf dem Scheitel läge
- Ausserordentlicher Schmerz im Kopfe, solche Angst
veranlassend, dass er nicht im Bette bleiben kann, den 1. Tag
- Pulsirender Schmerz mit Schweregefühl in der rechten
Seite des Kopfes, Tag und Nacht und so heftig, dass er laut
aufschrie, nach dem 4. Tage
- Sehr heftiger Schmerz in der rechten Kopfseite, viel schlimmer
beim Aufrichten des Kopfes vom Kissen, nach dem 3. Tage viele Tage
hinter einander
- Sehr heftiger Schmerz in der rechten Seite des Kopfes,
schlimmer von Lautreden und hellem Lichte, die ersten 5 Tage
- Spannschmerz im Scheitel, periodisch alle 2 Tage
wiederkehrend, die ersten 20 Tage
- Schmerz wie von einem Gewicht im Scheitel, gebessert durch
Druck
- Schweregefühl im Scheitel mit dumpfem Schmerze, schlimmer
von Lautreden und Geräusch
- Pressender Stirnschmerz Tag und Nacht 2 Tage hinter einander
- Drückender Stirnschmerz, schlimmer von hellem Lichte und
Geräusch
- Pulsirender Schmerz in den Schläfen, unerträglich
Nachts, den 2. Tag
- Heftiges Schweregefühl in der rechten Schläfe und
Augenbraune, besser von Druck
- Anhaltendes, peinigendes Pulsiren in den Schläfen und
Ohren, ausserordentlich belästigend und Hypochondrie
veranlassend, die ersten 8 Tage
- So heftiges Pulsiren in den Schläfen, als ob der
Schädel zerspringen sollte, den 1. Tag
- Schmerz und Ziehen im Hinterhaupte, schlimmer vom Bewegen des
Kopfes
- Schmerzhaftes Ziehen in der Aponeurose des Hinterkopfes,
besser durch Liegen des Kopfes nach hinten
Augen:
- Vorübergehender Gesichtsverlust, den 1. Tag
- Gesichtsverlust; Ringe von rothem Lichte vor den Augen, mit
Blödsichtigkeit, den 6. Tag
- Blödsichtigkeit; er kann auf wenige Schritte Entfernung
seine Freunde nicht erkennen
- Kann in kurzer Entfernung niemanden erkennen
- Gesichtsschwäche viele Tage hintereinander;
Gegenstände erscheinen wie umwölkt, die ersten 4 Tage
- Periodische Gesichtsschwäche; Gegenstände scheinen
trübe
- Rheumatische Ophthalmie von kalter Luft; schnell geheilt
Ohren:
- Pulsiren in den Ohren, Tag und Nacht, die ersten 6 Tage
- Geräusch im Ohre wie von einem Flusse die ganze Nacht
lang, den 1. Tag
- Ohrenbrausen mit vermindertem Hören; er kann blos lautes
Reden verstehen, am 1. Tage
- Sehr schmerzhafte Otitis von unterdrücktem Schweisse,
geheilt in 4 Tagen
- Rheumatische Otitis
Nase:
- Sehr unangenehmer Stockschnupfen, muss Nachts mit offenem
Munde athmen
- Sehr scharfer Fliessschnupfen, welcher die Nasenlöcher
wund macht
- Profuse Epistaxis, in kurzer Zeit aufhörend
Angesicht:
- Gesichtsblässe und Abmagerung, die ersten 6 Tage
- Aufgedunsenes, rothes Gesicht mit Pulsiren im Kopfe, den 12.
Tag
- Grosse Hitze im Kopfe und Hitze des Gesichtes, wie von einem
grossen Feuer, Tollheit und schreckliche Angst erzeugend, den 1.
Tag
Mund und Magen:
- Stinkender Athem früh, den 3. Tag
- Zusammenschnürung im Halse, häufiges
Speichelschlucken erregend, den 8. Tag
- Zusammenschnürung des Oesophagus, das Schlingen
verhindernd; er muss eine grosse Menge Wasser trinken, um es in
den Magen zu zwingen, den 6. Tag
- Uebelkeit früh und den ganzen Tag, den 7. Tag
- Scharfe Säure im Magen, bis in den Hals und Mund
aufsteigend und einen sauren Geschmack aller Speisen veranlassend,
den 4. Tag
- Heftiges Brennen im Magen, die ersten 5 Tage
- Grosser Durst, muss viel trinken, den 1. Tag
- Heftiges Zusammenschnürungsgefühl im Scrobicul. bis
in die Hypochondern; es verursacht auch da
Zusammenschnürungsgefühl und behindert das Athmen, den
4. Tag
- Heftiges Klopfen im Scrobicul., die ersten 8 Tage
- Beständiges und belästigendes Pulsiren im Magen
- Aeusserst lästiges Pulsiren der Arter. Coeliaca, nach
Tische, 3 Stunden lang, dem Pulsiren der rechten Temporalarterie
correspondirend
- Schweregefühl im Magen
- Gefühl von einem schweren Gewicht im Magen, mehrere Tage
lang, die ersten 8 Tage
- Schweregefühl im Magen nach jeder Gabe der Arznei, aber
nicht lange anhaltend, die ersten 15 Tage
- Druck und Schwere im Magen den 4. Tag
- Appetitlosigkeit und Geschmacklosigkeit, nach wenigen Stunden
verschwindend, den 2. Tag
- Völliger Appetitverlust; er isst nicht das Geringste, den
3. Tag
- Appetitmangel und Uebelkeit viele Tage lang; nur mit Mühe
isst er etwas Weniges, die ersten 14 Tage
- Grosser Appetit, aber schwache, langsame Verdauung, den 20.
Tag
- Sehr langsame Verdauung, selbst nach 8-10 Stunden Aufstossen
nach den genossenen Speisen
- Schlechte Verdauung: alle Speise liegt so im Magen und macht
so viel Beschwerde, dass er lieber hungert
- Reichliches Erbrechen von Blut
Hypochondern und Bauch:
- Vor dem Stuhle Kollern im Bauche
- Ein quälendes, sehr belästigendes Gefühl im
Bauche, als ob sich eine Schlange darin hin und her bewege, den 4.
Tag
- Sehr heftige Schmerzen im Bauche, zum Ohnmächtigwerden,
mehr oder weniger den ganzen Tag anhaltend, den 7. Tag
- Herumziehende Schmerzen in der Nabelgegend, welche periodisch
kommen und verschwinden, den 5. Tag
- Unerträgliche Hitze im Bauche, als ob etwas inwendig
brenne, nach 2 Tagen
- Die Bauchwand ist heiss für die berührende Hand, sie
ist viel heisser als andere Theile des Körpers, den 3. Tag
- Gefühl von scherzhafter Zusammenschnürung in den
Leisten und um das Becken herum
- Heftige Gastro-enteritis, geheilt in 5 Tagen
- Heftige Hepatitis, in 2 Tagen geheilt
- Chronische Hepatitis, schnell geheilt
Stuhl und After:
- Verstopfung die ersten 6 Tage
- Verstopfung wie von einer haemorrhoidalen Congestion
- Harter, schwarzer Stuhl den 1. Tag nach dem Nehmen der Arznei
bei einem Manne, der seit einigen Tagen verstopft ist; den
nächsten Tag gallige Stühle
- Biliöser Durchfall, 4-5 Stühle in einem Tage, stets
vorher Schmerz, die ersten 8 Tage
- Biliöser Durchfall mit Schmerz im Bauche, 8 Stühle
in einem Tage, den 3. Tag
- 8 sehr dünne Stühle von früh 6-12 Uhr, vorher
heftiger Schmerz, kein Stuhl den Nachmittag am 7. Tage
- 10 sehr reichliche, wässrige Stühle den Vormittag,
stets vorher Schmerz und Kollern, den 9. Tag
- 3 schleimige Stühle, vorher ziehender Schmerz, den 12.
Tag
- Heftiges Schweregefühl im After und starkes Verlangen
sehr viel zu entleeren, gleichwohl aber geht nichts ab, den 15.
Tag
- Geschwollene Aderknoten aussen am After, sehr oft zum Reiben
nöthigend
- Prickeln im After, wie von Nadeln, aus dem After, nach
gelindem Reiben aufhörend
- Reichlicher Blutabgang aus dem After, bald aufhörend
Harnorgane:
- Zusammenschnürung des Blasenhalses, anfangs den Durchgang
des Harns verhindernd, aber nach heftigem Pressen harnt er wie
gewöhnlich, den 10. Tag
- Grosses Verlangen zu harnen und obgleich er sich lange
abmüht, so kann er doch gar nichts thun, den 1. Tag
- Verlangen zu harnen; nachdem er sich lange vergebens
bemüht hat, geht endlich viel Harn ab, den 1. Tag
- Unerträgliche Reizung in der Harnröhre, als ob er
beständig harnen sollte
- Häufiges Verlangen zu harnen, jedes Mal mit reichlichem
Abgange, Nachts, die ersten 6 Tage
- Hitze in der Urethra, allmälig schlimmer und endlich ganz
unerträglich werdend, den 5. Tag
- Harn geht tropfenweise ab, mit vielem Brennen, den 4 Tag
- Im Schlafe früh 5 Uhr unwillkürliches Harnen, die
erste Nacht
- Harn reichlicher als gewöhnlich, die ersten 4 Tage
- Sehr reichlicher, strohgelber Harn, den 1. Tag
- Harn sehr viel vermehrt; muss sehr häufig harnen und
jedes Mal sehr viel
- Harn röthlich, trübe, sehr reichlich
- Harn setzt beim Erkalten rothen Sand ab
- Erschreckende Haematurie von haemorrhoidalen Congestionen
in der Blase, Harnverhaltung, Lähmung der Blase, der
Katheter bricht mit Schwierigkeit durch die Blutgerinnsel, welche
langsam durch ihn abgehen. Der Kranke, welcher 47 Tage lang
vergeblich alle Mittel gebraucht hatte, wurde völlig in
wenigen Tagen durch Cact. geheilt
Weibliche Theile:
- Schmerzhaftes Zusammenschnürungsgefühl in der
Uterusgegend, welches sich langsam nach oben erstreckt und in _
Stunde bis an den Magen reicht; es verursacht in den Nieren ein
Gefühl wie nach einem heftigen Schlage, so dass die Kranke
aufschreit; darnach verschwindet es schnell; den 1. Tag nach einer
Gabe der 100. Verdünnung
- Schmerz im Uterus und seinen Bändern, periodisch jeden
Abend auftretend und bis 11 Uhr Nachts allmälig, aber viel
schlimmer werdend, worauf er nachlässt; nach dem 14. Tage
mehrere Tage hinter einander
- Pulsirender Schmerz im Uterus und der Ovariengegend, wie von
irgend einer innerlichen, eiternden Geschwulst; unerträglich;
dann lässt er plötzlich nach und kommt den nächsten
Tag um dieselbe Zeit wieder u.s.f. mehrere Tage lang, nach dem 15.
Tage
- Sehr schmerzhafte Menses mit grosser Schwäche; muss 3
Tage im Bette liege; den 8. Tag
- Ausserordentlich schmerzhafte Menses; sie heult und schreit,
den 5. Tag
- Die früher gewöhnlich sehr schmerzhaften Menses
kommen diesmal ohne Schmerz und sehr reichlich
- Menses 8 Tage zu früh bei einer Frau, bei welcher sie
gewöhnlich einige Tage zu spät kommen; den 3. Tag
- Sparsame Menses, beim Liegen aufhörend
- Menses mit schwarzem, theerartigen, ziemlich reichlichem Blute
- 10 Tage lang unterdrückte Wehen fangen den ersten Tag
nach dem Einnehmen der Medicin wieder an
- Oophoritis, Metritis
- Schmerz in der linken Brust, schlimmer bei Berührung,
besser durch sanftes Aufheben derselben, die ersten 12 Tage
Luftröhre und Husten:
- Hartnäckiger, röchelnder Husten, schlimmer nachts
- Katarrhalischer Husten mit vielen zähem Auswurfe
- Krampfhusten mit reichlichem Schleimauswurf
- Trockener Husten von Kitzeln im Halse, die ersten 15 Tage
- Trockener Husten von Jucken im Larynx, die 1. Nacht
- Heilt schnell Bronchitis
- Chronische Bronchitis mit Schleimrasseln, welche in Folge
von Erkältung acut geworden ist, mit grosser Angst und
Erstickung
- Chronische, vieljährige Bronchitis mit Schleimrasseln,
Tag und Nacht; Athemnoth beim Treppensteigen und
Unvermögen horizontal zu liegen
Brust und Athem:
- Zusammenschnürungsgefühl in der Brust, das Sprechen
hindernd; wenn er sprechen muss, ist die Stimme schwach und
heiser, den 10. Tag
- Zusammenschnürung im oberen Theile der Brust, am Athmen
hindernd, die ersten 15 Tage
- Heftiges Zusammenschnürungsgefühl in der Mitte des
Sternum mit erschwertem Athmen, schlimmer durch Bewegung die
ersten 10 Tage
- Heftiges Zusammenschnürungsgefühl in der Brust, wie
eingeschnürt, den 4. Tag
- Heftiges Gefühl von Zusammenschnürung im untern
Theile der Brust mit Behinderung des Athems, als ob eine Schnur
fest um die falschen Rippen gebunden wäre, den 6. Tag
- Gefühl als ob die Brust fest von jemandem
zusammengedrückt würde; in dem Wahne, dass dies wirklich
so sei, ruft er aus: "Lass mich gehen", den 3. Tag
- Heftiges Zusammenschnürungsgefühl in den Schultern,
so dass er sich nicht bewegen kann, den 5. Tag
- Heftige wandernde Schmerzen in der Brust, sehr
belästigend, besonders in der Gegend des Schulterblattes, die
ersten 15 Tage
- Schmerzhaftes Ziehen in den Muskeln der linken Brust, sich bis
ins Schultergelenk erstreckend und das Athmen und den freien
Gebrauch des Armes verhindernd
- Viele Pleuresien werden in 2-4 Tagen geheilt
- Hepatisation der Lungen
- Sehr heftige Peripneumonie mit grosser Athemnoth;
prickelnder Schmerz; acuter, heftiger Husten; blutiger Auswurf;
Puls 120, hart, zitternd; in 4 Tagen geheilt
- Haemoptysis
- Heftige Pneumorrhagie
- Pneumorrhagie, alle 4-8 Stunden, mit Krampfhusten
und Auswurf von 2-3 Pfd. Blut, sogleich gebessert und in 4
Tagen geheilt
- Pleuritisches Exsudat; Schmerz vom unteren Theile der
Brust bis in die Schulterblätter; abnormes
Respirationsgeräusch, dumpfer Percussionston über der 4.
Rippe; in 3 Tagen geheilt
- Congestion nach der Brust, das Liegen unmöglich
machend
- Beklemmung in der linken Supclaviculargegend, als ob eine
schwere Last die freie Erweiterung der Brust verhindere, den 4.
Tag
- Anhaltende Athembeklemmung mit grosser Angst, die erste 8 Tage
- Brustbeklemmung die ersten 4 Tage
- Athembeklemmung, wie von einer schweren Last auf der Brust,
den 3. Tag
- Chronische Athembeklemmung, im Freien schlimmer werdend und
schnell wieder verschwindend
- Schwieriges Athmen, beständige Beklemmung und Unruhe, als
ob die Brust mittelst eines eisernen Bandes zusammengeschnürt
würde und sich nicht hinreichend erweitern könnte, die
ersten 8 Tage
- Periodische Erstickungsanfälle mit Ohnmacht, kaltem
Gesichtsschweisse und Pulslosigkeit, die ersten 8 Tage
- Angina Pectoris
- Gefühl von einer belästigenden Bewegung in der
Herzgegend von vorn nach hinten, als ob ein Wurm sich daselbst
bewege, schlimmer am Tage als Nachts, die ersten 10 Tage
- Zusammenschnürungsgefühl im Herzen, als ob eine
eiserne Hand die Bewegungen verhindere, die ersten 10 Tage
- Dumpfer Schmerz mit Schweregefühl in der Herzgegend,
schlimmer durch (äusseren) Druck, den 2. Tag
- Prickelnder Schmerz im Herzen, das Athmen und die Bewegung des
Körpers behindernd, den 4. Tag
- Sehr heftiger Schmerz und so heftiges Stechen im Herzen, dass
er weint und laut schreit, mit schwierigem Athmen, die ersten 8
Tage
- Jeden Abend Angst, die ersten 15 Tage
- Congestives, bald vorübergehendes Asthma
- Herzklopfen, Tag und Nacht, schlimmer beim Gehen und Nachts
beim Liegen auf der linken Seite, die ersten 6 Tage
- Nervöses Herzklopfen, allmälig schlimmer werdend
beim Herannahen der Menses
- Nervöses Herzklopfen von Gemüthsbewegung
- Jahrelanges, nervöses Herzklopfen in Folge
unglücklicher Liebe
- Chronisches Herzklopfen bei einem 12jährigen
Knaben
- Acute Carditis, dabei geringe Cyanosis des Gesichtes,
Athembeklemmung, trockener Husten, prickelnder Schmerz im Herzen,
Unmöglichkeit auf der linken Seite zu liegen, Puls schnell,
klopfend, gespannt, hart; geheilt in 4 Tagen
- Chronische Carditis, dabei ödematöses, cyanotisches
Gesicht, Erstickungsgefühl beim Athmen, beständiger
dumpfer Schmerz am Herzen, Hydropericardium, Hydrothorax, Ascites,
- Oedem der Hände, Beine und Füsse, Unvermögen zu
liegen, sprechen oder selbst zu trinken, Hände und Füsse
kalt, Puls intermittirend; geheilt in 15 Tagen
- Rheumatische Carditis mit viel trocknem Krampfhusten;
geheilt in 4 Tagen
- Herzhypertrophie seit 3 Jahren, der Kranke pulslos,
ausserordentlich erschöpft, äusserst kurzathmig,
niedergeschlagen, kann nicht liegen und sprechen, hat in 14 Tagen
fast gar nicht geschlafen, schwach, vergesslich, Füsse
ödematös; schnell gebessert
- Insufficienz der Valvula bicuspidalis mit excentrischer
Hypertrophie des linken Ventrikels
- Insufficienz der Aortenklappen
- Klappenfehler und Erweiterung des rechten Ventrikels
- Vergrösserung des Herzens, Taubheit des linken Armes,
erschrickt leicht, wacht oft mit einem Schreck auf, Schmerz im
Herzen, als ob es von einem eisernen Bande gepresst würde,
wie eingeschraubt, Puls sehr heftig
- Unregelmässiger, intrmittirender Puls
- Herzklopfen, sehr heftig und belästigend, Schmerz
in der Herzgegend, Vollheit in der Brust bis in den Hals, kurzer
Athem, Brustbeklemmung, Angst, Gefühl von
Zusammenschnürung, wie von einem Bande um die Brust, Schmerz
unter dem linken Schulterblatte, Puls klein, schnell,
unregelmässig, zuweilen intermittirend, besonders bei
Aufregung, Herzklopfen schlimmer Nachts, besonders vor Mitternacht
und beim Linksliegen, was Unruhe veranlasst; Schlaf unruhig und
Schwierigkeit eine gute Lage zu finden; muss hoch liegen;
Beschwerden schlimmer von Bewegung, Bücken, Schreck und
Nachts (keine organische Herzkrankheit)
- Klappenfehler, Geräusch statt des zweiten Tones;
Rheumatismus aller Gelenke, viel Schmerz, Steifigkeit und
Anschwellung, schlimmer Abends und Früh beim Aufstehen,
schlimmer in der Ruhe und im Anfange der Bewegung, von
Wetterveränderung, besonders von kaltem und nassem, besser
bei anhaltender, mässiger Bewegung; seit einigen Wochen
beständiger Schmerz in der Herzgegend mit dem Gefühle,
als ob das Herz keinen Platz hätte und fest gehalten
würde; Anfälle von heftigem stechenden Schmerz im Herzen
mit Eiskälte der Glieder; Zusammenschnürungsgefühl
in der Brust mit Erstickung; heftige ungestüme
Herzthätigkeit; es schlägt auf kurze Zeit heftig und
hört dann gänzlich auf zu schlagen; Puls schwach,
aussetzend oder gänzlich fehlend; Aufschreien vor Schmerz
oder völlige Bewusstlosigkeit; kalter Schweiss, besonders an
der Stirn; Ohnmacht; blasses leichenhaftes Gesicht; solche
Anfälle mehrmals des Tages in Folge von Aufregung,
Gemüthsbewegung, körperlicher Bewegung und Linksliegen;
Oedem der Unterglieder, Gesichtsblässe, Appetitverlust,
unruhiger Schlaf, Abmagerung, Niedergeschlagenheit,
Hoffnungslosigkeit über seinen Zustand, viel Weinen
- Heftiges Herzklopfen, Abends schlimmer und vorher Kollern
im Bauche, Klopfen im Bauche, unregelmässiger Stuhl, Schmerz
in Schultern und Armen, Schlaf schlecht gegen morgen,
Niedergeschlagenheit, Abmagerung
- Nach einem rheumatischen Fieber seit mehreren Jahren
kränklich; Gesichtsausdruck angstvoll, Gesichtsfarbe
aschgrau, grosse Athemnoth, beständiger Schmerz in der
Herzgegend und heftiges, durch die kleinste Bewegung vermehrtes
Herzklopfen; Puls 75, schwach, bei jedem 10. Schlage aussetzend;
endocardiales Geräusch, das längs der grossen
Gefässe deutlich zu hören ist, der Herzstoss stark und
die Dämpfung ausgebreitet; Schlaf nicht erquickend, durch
Aufschrecken gestört; Müdigkeit, Trägheit, Oedem
der Füsse, besonders gegen Abend, und der Handrücken; an
der rechten grosse Zehe ein chronisches, indolentes Geschwür
Glieder:
- Kann sich beim Sitzen nicht ruhig verhalten, sondern muss
unwillkürlich die Beine beständig hierhin und dorthin
legen
- Oedem und Ausschläge an den Gliedern siehe unter "Haut"
__________
*1 Wir haben hier Lippe´s englischer Uebersetzung aus dem
Italienischen den Vorzug gegeben, da Hale´s
Symptomenverzeichniss sehr unvollständig ist. Nach Lippe hat
Dudgeon in seiner Uebersetzung mehrere grobe Fehler gemacht, die sich
auch in Meyer´s deutscher Uebersetzung wieder finden, da dieser
von jenem und nicht aus dem Originale übersetzte. Es finden sich
auch hier Zusätze aus der homöop. Literatur.
__________
Quelle:
EDWIN M. HALE´S NEUE AMERIKANISCHE HEILMITTEL; LEIPZIG, 1873