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Hale-Index- Cimicifuga racemosa
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. Cimicifuga racemosa
(Actaea racemosa. Macrotys racemosa, Frauenwurzel.)
Ein 4-10 Fuss hoher Strauch, der in den Vereinigten Staaten in schattigen Wäldern auf reichem Boden wächst.
Analoge Mittel: Caulophyll., Colchic., Digit., Stilling., Glonoin, Aconit., Asclep. tub., Bryon., Cypriped., Gelsem.
Zubereitung:
Tinctur der Wurzel und Verreibungen des Cimicifugin oder Macrotin
Anwendung in:
Rheumatismus, Gicht, Lähmungen, Epilepsie, Chorea, Geisteskrankheiten, Delirium tremens, Meningitis cerebrospinal. epidem., Schlaflosigkeit, Kopfschmerz, Prosopalgie, Ophthalmie, Amaurosis, Amblyopie, Doppeltsehen, Influenza, Eierstocksentzündung, Prolapsus uteri, Abortus, Menorrhagie, Amenorrhöa, Dysmenorrhöa, Fluor albus, Pleurodynie, Tuberculosis, Herzklopfen, Ischias, Lumbago etc.
Allgemeines
- Cim. erzeugt erst grosse Reizbarkeit des ganzen Nervensystems, nachher grosse Erschöpfung
- Nervöse Erschöpfung nach der geringsten Aufregung
- Fühlt sich sehr müde
- Gefühle von allgemeiner Schwäche, Unwohlsein, Zittern, Ohnmacht mit geringer Uebelkeit
- Nervöse Schwäche während des Nachmittags
- Grosse Empfindlichkeit gegen kalte Luft, welche den Körper zu durchdringen scheint
- Beständige Unruhe den Nachmittag; Verlangen sich zu bewegen, ohne zu wissen, was er machen oder wo er hingehen soll
- Leichte Ermüdung, wie nach grosser Anstrengung
- Zittern; ist so schwach und zittrig, dass er nicht im Stande ist, auszugehen oder zu studiren; ein Zustand, der dem Säuferwahnsinn äusserst nahe kommt
- Verlangen sich zu legen und die Augen zu schliessen
- Allgemeines Zerschlagenheitsgefühl, wie wund; Gefühl wie nach heftiger körperlicher Anstrengung, besonders im Kreuze, ein Zustand wie nach einer Sauferei oder nach Nachtwachen
- Wundheit und Steifigkeit des ganzen Körpers, wie nach harter Arbeit
- Lahm und steif vom Kopfe bis zur Sohle, mit Ausnahme der Arme
- ast schmerzhaftes Gefühl von Unruhe in den Gliedern
- Die linke Seite ist mehr ergriffen, als die rechte
- Neuralgie
- Rheumatismus
- Gicht
- Nach unterdrückter Regel in Folge von Erkältung
: Schwindel, Delirien Nachts, dumpfer Kopfschmerz; Unruhe, kann die Hände nicht still halten und macht damit verschiedene Bewegungen wie im Veitstanze; häufiges Frostgefühl; Gesicht abwechselnd geröthet und blass; Hände und Füsse kalt
- Heftiger Schmerz in den Gelenken und im Rücken wie zu Anfange der Blattern
- Chorea, die eine Seite in fast beständiger Bewegung, ausser im Schlafe
- Chorea
: Arme, Beine, Kopf, Gesicht, Zunge und alle Muskeln in beständiger, unregelmässiger Bewegung; nur mit grosser Schwierigkeit konnte sie deutlich sprechen; das Vermögen zu schlingen war zum grossen Theile verschwunden; sie konnte keinen Schritt gehen, noch ohne Unterstützung stehen, auch weder des Tags noch des Nachts schlafen wegen des beständigen Zuckens und Ruckens der Muskeln
- Chorea
: 9jähr. Mädchen geistig sehr zerrüttet, hatte fast alle Kraft über den linken Arm, und Bein verloren; Stuhl unregelmässig, Kopfschmerz; ein Schmerz schiesst oft den linken Arm hinab
- Chorea, besonders wenn die Krankheit beim weiblichen Geschlecht vorkommt, zur Zeit der Menses schlimmer ist und überhaupt mit Krankheiten des Geschlechtssystemes verbunden ist
- Chorea nach Erkältung
- Chorea von rheumatischer Reizung der motorischen Nerven
- Cerebrospinalirritation, wenn der motorische Theil erregt ist und dann Atonie des
Museklsystems erzeugt
Haut und Aeusseres:
- Ausbruch weisser Pusteln im Gesichte und am Halse, zuweilen grosse, rothe Papulae
- Feines Stechen über und über
- Prickeln, Jucken und Hitze der ganzen Haut
- Ausbuch von Papelen auf dem Rücken der Hände und Handgelenke
Schlaf:
- Sehr unruhig Nachts
- Unruhig Nachts nach 3-4 Stunden guten Schlafes
- Unruhe früh zeitig, eine Woche lang
- Unterbrochener, unruhiger, unerquicklicher Schlaf früh von 3-5 Uhr, mit Neigung, die Arme über den Kopf zu legen; unangenehme Träume
- Träume von Sorgen und Noth
- Schlafsucht
- Schläfrigkeit
- Schlaflosigkeit zahnender Kinder, der Säufer
- Schlaflosigkeit mit Melancholie
- Schlaflosigkeit von nervöser Reizung
- Schlaflosigkeit nach übermässiger Anstrengung
- Schlaflosigkeit mit Hallucinationen
Fiebersymptome:
- Frösteln während des Vormittags
- Gelegentliches Frösteln
- Kälte und Frösteln, besonders der Arme und Füsse, bald nach dem Gehen
- Früh 3 Uhr wurde die ganze Haut kalt
- Etwas kalter Schweiss, mit dem Gefühle, als ob er profus werden sollte, eine Stunde lang, dabei lancinirender Schmerz längs der Knorpel der falschen linken Rippen, schlimmer bei tiefem Einathmen
- 3 Wochen lang ohne Regelmässigkeit, 3-4 mal die Woche, Neigung, ohngefähr früh 3 Uhr, nicht profus zu schwitzen; es fängt im Schlafe an und hört wenige Minuten nach dem Erwachen auf
- Während der ersten Woche war die Haut beim Schwitzen kalt, aber während der letzten 10 Tage mehr warm als Kalt; Puls zu langsam, jeder 3. oder 4. Schlag aussetzend
- _ Stunde nach der 1. Gabe vermehrte Hitze im Gesicht; geringe Neigung zu schwitzen; Puls etwas voll, 90, 10 mehr als vor dem Einnehmen; _ Stunde nach der 2. Gabe Puls schwächer, sehr unregelmässig, 80; _ Stunde später Puls 80, unregelmässig, geschwind und schwach
- Am Morgen Puls schwach, mit Schwäche und Zittern
- Schläfrigkeit mit überlaufendem Frösteln im Rücken Abends, darnach häufiges Aufwachen Nachts und Verlangen, die Bettdecken wegzustossen, obgleich das Thermometer unter 0 Fahrenheit stand
- Rheumatische Fieber acuten Charakters
- Nachtschweisse ohne organische Krankheiten
- Typhöse Fieber
Gemüth:
- Unglückliche, traurige Stimmung
- Unglücklich und niedergeschlagen
- Fühlt sich gekränkt und ist besorgt, mit Seufzen
- Nachher Fröhlichkeit, Lustigkeit und Klarheit des Verstandes
- Grosse Heiterkeit
- Angenehme Aufregung
- Aufregung, Unruhe, Ahnungen, Schlaflosigkeit bei einer Schwangern
- Bei folgenden Vorläufern und Begleitern der Seelenstörungen: häufiger und plötzlicher Wechsel von Hitze und Kälte verschiedener Körpertheile; Schlaflosigkeit wegen schreckhafter Träume, welche plötzliches Aufschrecken vom Schlafe veranlassen; grosse Angst, ohne zu wissen warum; Hypochondrie; abwechselndes Leer- und Vollheitsgefühl im Kopfe; nervöses Zittern wie von Kälte, ohne wirkliches Kältegefühl; Zupfen mit den Fingern; kleiner, schneller, unregelmässiger Puls; häufig eiskalte Hände und Füsse
- Anfälle von heftiger Manie und grosser Nymphomanie
; beständige Frostigkeit mit Zittern, jedoch ohne Verlangen nach mehr Wärme im Zimmer oder nach wärmerer Kleidung; kalte Hände und Füsse; unzusammenhängendes Reden; schlaflose Nächte; Stuhlverstopfung; unterdrückter(?) Weissfluss; Puls schnell, schwach
- Gefühl, als ob sich ein Unglück zutragen und er den Verstand verlieren solle
; dabei grosse Aufregung und Unfähigkeit, sein Geschäft zu besorgen; Schlaflosigkeit; unregelmässiger Puls, dunkelrothes Gesicht, graue Ringe um die Augen, Frostgefühl
- Melancholie, wahrscheinlich in Folge langen Stillens
; Schwäche; ist wortkarg, ärgerlich, gereizt; Verlangen nach Einsamkeit; Furcht vor eingebildeten Gefahren; Schlaf unruhig und häufig durch sehr beunruhigende Träume unterbrochen; Erwachen in grosser Angst; Stöhnen und Seufzen im Schlafe
- Melancholie und eingebildeter Verdacht
Sensorium:
- Abneigung, die Aufmerksamkeit auf irgend einen Gegenstand zu heften
- Schwindel
- Dummlichkeit im Kopfe
- Schwindel
- Verworrenheitsgefühl im Kopfe, kann nicht die rechten Worte finden; kann nicht schnell antworten
- Duseligkeit und geistige Schwerfälligkeit, nachher (ungewöhnlich) Klarheit des Verstandes
- Ein Zustand ähnlich dem Delirium tremens: Uebelkeit, Erbrechen, erweiterte Pupillen, Gliederzittern, beständiges Schwatzen, wobei er ohne Zusammenhang von einem Gegenstande auf den anderen überspringt; wird durch Ansprache seine Aufmerksamkeit aufgerüttelt, so verfällt er doch sehr bald wieder in seinen früheren Zustand; grosse Schlaflosigkeit; er bildet sich ein, allerlei Dinge zu sehen, wie Ratten, Schafe etc.; erschreckt fährt er auf und fragt, wer die im Zimmer befindliche Person ist, obgleich er sie von früher her kennt; Puls voll, schnell; wilder Blick der Augen und der beim Delir. tremens eigenthümliche Gesichtsausdruck
- Fühlt sich ganz eigenthümlich und wie toll im Kopfe; unzusammenhängendes Schwatzen; sieht Ratten, Mäuse etc.; sehr quälendes Rauschen im Kopfe; Pupillen erweitert
- Delirium tremens
- Beständiges Schwatzen
- Meningitis cerebrospinalis
: sehr heftiger Schmerz im Kopfe, als ob bei jedem Herzschlage ein Nagel vom Nacken nach dem Scheitel zu getrieben würde; Steifheit des Rückens; tonische und klonische Krämpfe; sehr heftige Schmerzen in den Augäpfeln; geschwollene Zunge; oder bei folgenden Symptomen: Schmerz durch den ganzen Kopf, besonders im Scheitel und Hinterkopfe und von da längs des Rückgrates mit Delirien, ähnlich dem Säuferwahnsinn; der Schmerz ist zuweilen in Anfällen drückend und klopfend, mit Zittern und Gesichtstäuschungen; Schmerz in den Augen; geschwollene Zunge; Belag an den Zähnen; stinkender Athem; Pharynx trocken; Dysphagie und häufiges Verlangen zu schlingen; Rachenschleimhaut entzündet, Heiserkeit, Durst, Uebelkeit, Erbrechen, heftige Leibschmerzen; Steifigkeit und Schmerz im Rücken; Schwäche, Zittern, Erschöpfung oder Reizbarkeit der Nerven und Krämpfe
- Meningitis cerebro-spinalis mit tonischen und klonischen Krämpfen seit 3 Wochen, Tag und Nacht, und sofortigem Erbrechen von jeder Speise und Trank
; Erblindung auf dem linken Auge
Kopfschmerzen:
- Schwere und Dummlichkeit im Kopfe
- Unbedeutendes Vollheitsgefühl im Kopfe
- Geringer, dumpfer Schmerz im Kopfe
- Heftiger Schmerz durch den Kopf den Tag über, zuweilen schlimmer auf der linken Seite
- Geringer Schmerz im Kopfe Abends
- Remittirender Kopfschmerz, chronischer, mehr oder weniger heftig jeden Tag, aber schlimmer jeden 2. Tag
- Dumpfer Schmerz tief in der Stirn
- Dummlichkeit im Kopfe und Schmerz in der Stirn und dem Hinterkopfe
- Dumpfer Schmerz in der Stirn Nachmittags
- Dumpfer, bohrender Schmerz in der Stirn über der linken Augenbraue von 10-12 Uhr Vormittags
- Schmerz in der Stirn und dem Hinterkopfe und eine Stunde später mit Schwere des Kopfes
- Schmerz von den Augen bis zum Scheitel, als ob die Nerven zu sehr aufgeregt wären, 3 St. lang; nach grossen Gaben 6 St. lang
- Schmerz über den Augen
- Schmerz über dem linken Auge und von da längs der Basis des Gehirns bis in den Hinterkopf
- Geringer Schmerz in der Stirn
- 10 Uhr Abends gelegentlicher, vorübergehender Schmerz in der Stirn über dem rechten Auge
- Dumpfer Schmerz im Kopfe
- Vollheit in der Stirn über den Augen
- Heftiger Schmerz im Kopfe, besonders in der Stirn über dem rechten Auge und von da bis in die Schläfe und den Scheitel mit Vollheit, Hitze und Klopfen, und beim Treppensteigen ein Gefühl, als ob der Kopf am Scheitel explodiren sollte
- Vollheit und dumpfer Schmerz im Scheitel
- Vollheit im Scheitel
- Hitze im Scheitel
- Früh gleich nach dem Aufstehen Schmerz im Scheitel und Hinterkopfe in Anfällen, zuweilen ziemlich heftig
- Schmerz im Scheitel den Nachmittag und Abend
- Gelegentlich den Tag über Gefühl, als ob die Schläfen zusammengedrückt würden
- Dumpfer Kopfschmerz mit Schwere, mehr in der linken Schläfe
- Geringer Schmerz in der linken Seite des Kopfes
- Beständiger Schmerz im Kopfe, besonders im Hinterkopfe, blos in der Stube, besser im Freien, schlimmer den Nachmittag und ziemlich heftig Abends; ohngefähr 9 Uhr Abends verschwand er ganz nach einem Gange im Freien
- Beständiger, dumpfer Schmerz im Kopfe, besonders im Hinterkopfe und bis zum Scheitel während des Vormittags und eines Theiles des Nachmittags
- Der Schmerz ist allemal im Freien besser
- Dummlich im Kopfe, wie nach einer Sauferei
- Das Gehirn wie zu gross für den Schädel; wie zusammengedrückt
- Aufwachen früh 2 Uhr mit äusserst heftigem, dumpfem Schmerz in der Stirn bis in die Schläfe mit Kälte der Stirn
- Dumpfer Schmerz in der Gegend des moralischen Organes
- Ein Drücken von aussen und oben, als ob für den obern Theil des Gehirns nicht genug Raum da wäre; dieser Schmerz ist ganz überwältigend und unerträglich; er fing Nachmittag 5 Uhr an (nach der 2. Gabe) und dauerte mit gleicher Stärke bis Morgen, worauf ihn Bryon. schnell beseitigte
- Pressen nach aussen und oben
- Die Kopfschmerzen haben die Richtung von innen nach aussen und erstrecken sich bis in die Augäpfel; sie werden durch die geringste Bewegung der Augen verschlimmert; sie sind drückender und klopfender Art und von Delirien begleitet
- Heftiger Schmerz im Kopfe, besonders in der Stirn und den Augäpfeln
- Kopfschmerz zarter, nervöser, hysterischer Frauen; während der Menses, Schwangerschaft oder Klimax
- Kopfschmerz der Trunkenbolde; nach Sauferei
- Kopfschmerz literarischer Leute; nach geistiger Anstrengung
- Eigenthümliche Schwere des Kopfes, Dummlichkeit, Düsterkeit; nach Schlaflosigkeit
- Nach Abortus beständiger, mässiger, zeitweilig schiessender Schmerz im Scheitel, Hinterkopfe, in der linken Schläfe, im Auge und Ohre, schlimmer im Liegen; hysterisches Weinen
- Intermittirender Schmerz im Hinterkopfe und der rechten Schläfe
; beständiger, dumpfer Schmerz im Augapfel mit dem Gefühle, als ob eine eingeschlossene Kugel darin wäre; den Tag über schiessender Schmerz im rechten Auge in Anfällen, aber Nachts in beiden Augen und viel heftiger, verschlimmert durch Licht, besonders Gaslicht und durch das geringste Geräusch; unwillkürliches Zucken des Augenlides; alter Schmerz im rechten Ovarium und Weissfluss
- Dumpfer Schmerz im Hinterhaupte mit schiessenden Schmerzen den Nacken hinab
Augen:
- Schmerzen in den Augen 10 Uhr Vormittags
- Schwere der Augen wie nach Erkältung
- Dumpfer Schmerz in beiden Augäpfeln
- Anhaltender Schmerz in beiden Augäpfeln den ganzen Tag
- Schmerz in der Mitte der Augäpfel und ein Gefühl, als ob noch ein anderer Schmerz zwischen dem Augapfel und der Orbitalplatte des Stirnbeines wäre, früh beim Aufstehen und den ganzen Tag anhaltend, aber nicht so heftig als früh
- Beständiger Schmerz in der Mitte beider Augäpfel, selten in einem allein, 3 Wochen lang nach dem Auslassen der Medicin noch fortdauernd
- Schmerz in den Augäpfeln Abends
- Schmerz in den Augäpfeln, schlimmer links als rechts, und Gefühl, als ob sie vergössert wären, schlimmer früh
- Heftiger, anhaltender Schmerz im rechten Augapfel und quer über die Stirn mit Uebelkeit
- Beim Treppensteigen die Augäpfel für eine kurze Zeit schmerzhaft
- Schmerz vom rechten Augapfel bis in die rechte Seite des Hinterkopfes, Nachts mit geringer Affection des Ohres
- Stechen im Augenlide Stechen in den Augenlidern eine Stunde nach dem Einnehmen
- Entzündung beider Augenlider
- Gefühl von Schwellung im rechten Augenlide mit Hitze wie von Entzündung. 4 Stunden nach dem Einnehmen
- Schmerz im rechten Augenlide beim Schliessen desselben, Nachmittags
- Röthe des Gesichts und der Augen
- Gefühl in den Augen wie geschwollen
- Schwarze Punkte vor den Augen
- Myopie verschlimmert
- Verminderte Sehkraft
- Asthenopie (Reizbarkeit des Auges) mit Appetitlosigkeit
- Neuralgie in den Augäpfeln
- Amaurosis, Amblyopie, Doppeltsehen
- Während eines Kopfschmerzes waren die Augen sehr entzündet, doch ohne Beschwerde zu machen
- Erweiterte Pupillen
- Vermehrte Thränenabsonderung
Ohren:
Nase:
- Stechende Empfindung in der Nase Abends
- Verstopfung des linken Nasenloches Abends
- Neigung 2 mal zu niesen den Nachmittag
- Mehrmaliges Niesen Vormittags 10 Uhr
- Häufiges Niesen und Fliessschnupfen den Tag über
- Fliessschnupfen mit viel weissem Schleime den Tag über
- Reichlicher, wässriger Fliessschnupfen; häufiges Niesen
- Nach dem Aufstehen Schnupfen mit Absonderung sehr reichlich, grünen und etwas blutigen Schleimes
- Verstopfung der Nase, darauf die Nase der Luft zugänglich und feucht, mit grosser Empfindlichkeit gegen kalte Luft und dem Gefühle, als ob die Luft bis an das Gehirn komme
- Dumpfer Schmerz im Kopfe, Vollheit in der Stirn und den Augen; Schmerz in den Augen, vermehrte Thränenabsonderung; wässriger Fliessschnupfen; häufiges Niesen; Wundheit in der Kehle; Husten Nachts mit Kitzeln im Halse
- Dummlichkeit und Schwere des Kopfes und der Augen wie bei Schnupfen
- Influenza mit Schmerz in den Gliedern, im Kopfe, Gesichte, den Augäpfeln; Frösteln, Hitze, wässriger Fliessschnupfen
Angesicht:
- Hitze in einer Seite des Gesichts mit allgemeiner Mattigkeit
- Beständiger und sehr heftiger Schmerz im Gesichte und Kopfe
Zähne und Kiefer:
- Sehr heftiger Schmerz im linken Kiefer
- Sehr heftige Schmerzen im Unterkiefer, in den Unterzähnen und im Kiefergelenke
- Schmerz im rechten Oberkieferknochen und Zähnen
Mund:
- Stinkender Athem
- Trockenheit und Wundheit der Lippen
- Ein kleines Geschwür an der Innenfläche der Unterlippe
- Unangenehmer Geschmack im Munde
- Anhäufung dicken Schleimes an den Zähnen
- Ausspucken dicken Schleimes, welcher so sehr an der Schleimhaut des Mundes und Halses haftet, dass er mit Schwierigkeit gelöst werden kann
- Trockner Mund früh
- Anschwellung des hintern Theiles der Zunge
- Zungenwurzel und Rachen geschwollen
Hals:
- Trockenheit des Pharynx und Verlangen zu schlingen, Nachts
- Vollheit im Pharynx
- Wundheit im Halse beim Schlingen
- Gefühl von Rauhheit im Halse
- Schlingen etwas schwierig
- Heiserkeit, schlimmer gegen Abend
- Gaumensegel und Zäpfchen roth und entzündet
- Heiserkeit, Rauhheit und Kratzen im Halse
- Rauhheit und Trockenheit im Halse mit Durst
- Trockenheit und Wundheit im Halse beim Schlingen und bei Druck, schlimmer links
- Steifer Hals
Appetit bis Magen:
- Aufstossen, nach der Arzenei schmeckend, und geringe Uebelkeit gleich nach dem Einnehmen
- Schmerz und Speiseaufstossen nach dem Essen
- Appetitverlust
- Kein Appetit zum Abendessen, Abscheu
- Uebelkeit 15 oder 30 Minuten lang nach dem Einnehmen
- Uebelkeit mit Ekel bald nach dem Einnehmen
- Gefühl von Zittern im Magen nach dem Frühstücke
- Gefühl im Magen, als ob zu viel gegessen worden wäre; Heftige, schiessende Schmerzen im Epigastrium bis in das linke Hypochondrium mit Schwäche- und Leerheitsgefühl
- Schwächegefühl im Epigastrium mit Abscheu vor dem Essen, was jedoch das Einnehmen eines mässigen Frühstückes nicht verhinderte; darnach Gefühl von Vollheit, wie nach zu vielem Essen
- Schwächegefühl im Magen
- Etwas Schwächegefühl im Epigastrium während des Vormittags
- Heftiges Würgen und Erbrechen
Bauch und Hypochondern:
- Blähungen
- Kollern im untern Theile des Unterleibes Vormittags 10 Uhr
- Anhäufung von Blähungen mit Gefühl von Vollheit im Leibe; Kollern unterhalb des Nabels Nachts 10 Uhr
- Vollheit und Druck im untern Theile des Leibes
- Vermehrter Druck im Unterbauche mit etwas Schmerz
- Den ganzen Vormittag heftiger, schneidender Schmerz in der Nabelgegend, ohne jedoch an der Verrichtung der Geschäfte zu hindern und nicht durch Essen beeinflusst
- Herumziehende Schmerzen im Bauche
- Geringer Schmerz in der linken Regio iliaca, nachher heftiger Schmerz im Leibe, meist unterhalb des Nabels, mit Schwere und Schmerz in der Lumbar- und Sacralgegend
- Beim tiefen Athmen Wundheit der Bauchmuskeln
- Dumpfes Kneipen und Winden in der Nabelgegend, mehr nach links
- Schmerz im linken Hypochondrium, schlimmer bei Bewegung und bei tiefem Athmen
- Periodische Kolik mit Neigung zum Vorwärtsbiegen, besser nach einem Stuhle
Stuhl und After:
- Der Stuhl regelmässig und natürlich während der Prüfung, aber den folgenden Monat abwechselnd Verstopfung und Neigung zu Durchfall
- Neigung zu Durchfall Abends oder früh nach dem Aufstehen
- Reichlich breiiger Stuhl mit allgemeinem Unwohlsein früh morgens
- Geringer Durchfall mit Tenesmus
- Stuhlverstopfung; der Stuhl hart und trocken
Harnorgane:
- Verlangen häufig zu harnen
- Vermehrter Abgang wässrigen, blassen Harnes
- 18 Stunden lang Harnverhaltung, nachher häufiges Harnen
- Früh Stechen in der Harnröhre
- Vermehrt die Absonderung der festen Bestandtheile des Harns im Rheumatismus
Männliche Theile:
- Schmerzen im rechten Saamenstrange
- Schmerz und Empfindlichkeit der Hoden
Weibliche Theile:
- Herabpressen in der Uterusgegend, wie von einem Gewichte, mit Gefühl von Schwere und Torpor der Beine
- Die Regel 8 Tage zu zeitig
- Schmerzen wie Wehen während der Schwangerschaft
- Abortus in der4., 8. und 12. Woche der Schwangerschaft
- Passt besonders, wenn Amenorrhöa oder verzögertes Erscheinen der Menses nervöse Krankheiten wie Chorea, Hysterie, Migräne etc. veranlassen. Ferner dann, wenn zur Zeit, wo die Regel eintreten sollte, statt derselben drückende Kopfschmerzen mit Schwere des Kopfes, Melancholie; Herzklopfen und andere Reflexsymptome auftreten
- Bei Unterdrückung der Menses nach Erkältung oder Gemüthsbewegung mit Schmerzen in den Gliedern, oder heftigem Kopfschmerz oder Uterinkrämpfen
- Wenn vor der Regel Kopfschmerz auftritt und während derselben Gliederschmerzen, heftiger Schmerz im Rücken, in den Oberschenkeln und durch die Hüften mit starkem Herabdrängen wie von Wehen; dabei Weinerlichkeit, Aufgeregtheit, hysterische Krämpfe, Empfindlichkeit im Hypogastrium, geringer oder reichlicher Abgang coagulirten Blutes; in der Zwischenzeit findet sich Schwäche, nervöse Aufgeregtheit, neuralgische Schmerzen, Neigung zu Prolapsus uteri etc.
- In Menorrhagie, wenn die Blutung profus und mehr passiv, wenn das Blut dunkel und geronnen ist und die oben angegebenen Schmerzen zugegen sind
- Unterdrückte Menses nach Erkältung
; Gesicht blass und fahl; statt der Regel alle 4 Wochen 2-3 Tage lang heftige Schmerzen im Kopfe, Rücken und den Gliedern; die Augen injicirt, von dunklen Ringen umgeben
- Chorea in Folge unterdrückter Regel; die Brüste ungewöhnlich stark entwickelt; unregelmässiger und schwacher Puls; ausdrucklose und glänzende Augen; 2 und 3 Brustwirbel druckempfindlich
- Schmerz im rechten Eierstocke, das Liegen auf der kranken Seite nicht erlaubend
- Chronischer Weissfluss
- Prolapsus uteri, besonders nach Congestion des Uterus oder nach Abortus, oder wenn Frauen zu bald nach der Entbindung zu viel auf den Füssen sind
- Neigung zu Abortus im 2. oder 3. Monate; auch später
- Herabdrängende Schmerzen während der Schwangerschaft
- Zu langsame und schmerzhafte Wehen
- Ohnmachten und Krämpfe während der Geburt
- Melancholia puerperalis
- Unterdrückte Lochien
- Gefühl von Prickeln in den Brüsten
- Den Tag über Frösteln und feines Stechen in den Brüsten
Luftröhre und Husten:
- Heiserkeit früh nach dem Aufstehen
- Unangenehme Vollheit im Pharynx
- Eine halbe Stunde lang beständige Neigung zu husten, veranlasst durch Kitzel im Larynx, Abends 7_ Uhr
- Neigung zu husten beim Versuche zu sprechen
- Geringer, trockner Husten, 4-5 mal, in Folge von Kitzel im Larynx
- Heiserkeit Abends
- Mehrmals am Abend kurzer, trockner Husten in Folge von Kitzel im Larynx
- Husten von Kitzel im Halse, besonders Nachts
- Sehr beschwerlicher, kurzer, mehrmonatlicher Husten
- Kurzer, trockner husten bei einem Prüfer, der seit Jahren keinen Husten gehabt hat
Brust und Athem:
- Der Schmerz im Kopfe dauerte 10 Tage, darnach Schnupfen, böser Hals und allmähliche Ausbreitung der Krankheit über die Bronchialschleimhaut
- Heftiger Schmerz, vorn 2 Zoll vom Sternum, über die ganze rechte Lunge, 2 Stunden lang, schlimmer bei jeder Inspiration und nach dem Zubettegehen allmählich aufhörend
- Den nächsten Morgen ein ähnlicher Schmerz _ Stunde lang, doch nicht so heftig
- Bald nach dem Aufwachen 3 Uhr Nachmittags schneidender Schmerz längs der linken falschen Rippenknorpel, schlimmer bei langer Inspiration
- Sogleich nach dem Schlafengehen, zwischen 10-11 Uhr Abends, _ Stunde lang derselbe Schmerz so heftig, dass er für eine kurze Zeit fast das Einathmen unmöglich machte
- Wundheit der Brust
- Stiche in der linken Brust
- Lästiger Husten mit eitrigem Auswurfe, Schmerz in der rechten Brust und Seite, häufiges Blutspucken, Puls100-120, hektische Paroxysmen, Abmagerung und Schwinden der Kräfte, Verdauungsbeschwerden
- Hektische Symptome, schneller, Puls, kurzer, trockner Husten, Durchfall und Nachtschweisse bei Phthisis
- Pleuritis
- Rheumatismus der Brustmuskeln
- Schmerzen in der linken Seite bei Frauen
- Schmerz in der linken, in der rechten Seite mit kurzem Athem und geringem Husten; mit schmerzhaftem Athmen
- Stiche in der Herzgegend
- Puls unregelmässig, jeder 3. oder 4. Schlag aussetzend
- Herzklopfen; unregelmässiger Herzschlag
- Herzkrankheiten in Folge von Rheumatismus oder Uterusreizung
- Schmerz, Angst ums Herz mit Schmerz in der linken Schulter und den Arm hinab; Schulter und Oberarm wie an den Körper gebunden
- Pericarditis nach entzündlichem Rheumatismus
- Herzklopfen bei einer Plethorischen: mehrmals des Tages heftige Schmerzen in der Herzgegend und grosse Angst; dabei livide Gesichtsfarbe, kalter Schweiss der Hände, Erstarrung des ganzen Körpers, besonders der Arme; die Herzthätigkeit ist plötzlich aufgehoben und sie kann während dieses Zustandes nicht die geringste Bewegung vornehmen, sondern sitzt aufrecht mit einem Ausdrucke allergrösster Angst im Gesichte; Gefühl als stehe das Herz plötzlich stille und als drohe Erstickung; der Kopf wird gewaltsam zurückgezogen und sie wird endlich unbesinnlich; wenn sie wieder zu sich kommt, hat sie Herzklopfen, Erstarrung der Arme, Schmerz im linken Arme bis in die Hand und Gefühl völliger Erschöpfung; Herz normal, aber seine Zusammenziehungen unkräftig und schnell
Rücken und Kreuz:
- Steifigkeit des Halses; nach Erkältung
- Krampf in den Halsmuskeln, erst links dann rechts, bei Bewegung des Kopfes
- Rheumatische Schmerzen in den Hals- und Rückenmuskeln
- Dumpfer Schmerz unter dem rechten Schulterblatte
- Zuweilen geringer Schmerz in den Schulterblättern und der rechten Schulter
- Ziehender Schmerz in einem einzigen Muskel zwischen dem rechten Schulterblatte und dem Rückgrate, einige Stunden lang
- Schmerz unterhalb des linken Schulterblattes
- Stiche im Rücken, unterhalb des rechten Schulterblattes
- Schmerz wie von Furunkeln am Rücken und in den Gliedern
- Zittern und Schwäche im Rücken
- Gefühl von Steifigkeit im Rücken
- Früh mehrere Stunden lang beim Vorwärtsbiegen des Halses heftiger, ziehender Schmerz an den Enden der Dornfortsätze der ersten 3 Brustwirbel
- Dumpfer Schmerz in der Gegend der untern Brust und obern Lendenwirbel
- Pulsirender Schmerz in der Lendengegend
- Lumbago
- Ziehender Schmerz in der Lendengegend
- Zittern und Schwäche im Kreuze, schlimmer bei Bewegung, besser in der Ruhe
- Gefühl von Schwere und Schmerz in der Lenden- und Sacralgegend, zuweilen sich um den Leib, unterhalb des Hüftkammes, herumziehend
- Gefühl von Schwere im Kreuze
- Beständiger, dumpfer Schmerz im Kreuze
- Meist ein dumpfer, zuweilen aber heftiger Schmerz in der Lendengegend und gegenüber in der Bauchwand, schlimmer beim Stehen, Aufrechtsitzen, Vorwärtsbiegen, bei Regen und nach Erkältung, vorübergehend besser bei Bewegung und bei Handarbeit
Oberglieder:
- Zittern
- Jucken und Röthe auf dem rechten Handrücken Nachmittags und besonders Abends
- 3 oder 4 Tage lang eine kleine Pustel auf dem linken Handrücken mit etwas Eiter an ihrer Spitze
- Abends Jucken auf dem linken Handrücken, besonders auf dem Rücken des Daumens
- Kleine, rothe Papula, nach geringer Reibung in diffuse Röthe übergehend und nach einigen Stunden verschwindend; dies konnte jeder Zeit durch Reizung erzeugt werden und verschwand allmählich nach einigen Tagen
- Dumpfer Schmerz im rechten Arme, tief in den Muskeln, von der Schulter bis in das Handgelenk, 2 Tage lang
- Schmerz in den Armen mit Gefühl von Starrheit, in der Schulter auftretend und sich bis in den Vorderarm erstreckend
- Das Glied fühlt sich wie taub, starr, gelähmt, zuweilen Gefühl wie von Krampf
- Rheumatische Neuralgien
Unterglieder:
- Zittern
- Gefühl wie taub, starr, gelähmt, zuweilen wie von Krampf in den Beinen, aber heftiger und beständiger im obern Theile des Oberschenkels, um die Hüfte und Inguinalgegend
- Den Nachmittag einen Augenblick lang Stechen in der linken grossen Zehe an der Unterseite, später an der Oberseite
- Dumpfer, brennender Schmerz im 2. Gelenke der rechten grossen Zehe, sich herauf ins Bein erstreckend, von 8-9 Abends; derselbe Schmerz weniger heftig am 3. Abend
- Ischias
- Rheumatismus mit Geschwulst und Hitze
- Rheumatische Neuralgieen
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Quelle:
EDWIN M. HALE´S NEUE AMERIKANISCHE HEILMITTEL; LEIPZIG, 1873