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Wirkung von Silicea auf einen Pigmentnävus des Rückens

Ein Patientin (43 J.) war 1938 wegen einer chronischen Zahnfistel in Behandlung und erhielt versuchsweise Silicea D4, 2 Tabl. tgl., über einen Zeitraum von zwei Monaten ohne nennenswerten Erfolg. Um so erstaunlicher war die Beobachtung, daß sich ein Pigmentnävus des Rückens in dieser Zeit deutlich zurückbildete. Er war oval, dunkelbraun und hatte eine Größe von 5 x 2 cm.

Aufgrund dieser Beobachtung wurde die Behandlung fortgeführt. Nach sechs Monaten war die untere Hälfte des Nävus, daß das Hautniveau um 1 - 2 mm überragt hatte, einerseits abgeblasst, so daß es nun nur noch von hellbrauner Farbe war. Andererseits hatte es sich soweit zurückgebildet, daß es nunmehr das Niveau der umgebenden Haut hatte. Die obere Hälfte des Nävus, die schon zu Beginn der Behandlung kaum über das Hautniveau erhoben hatte, war nun kaum noch zu erkennen.

Auch nach einer Nachbeobachtungszeit von 15 Jahren hat sich das Bild nicht mehr verändert, obwohl solche Nävi im Alter sonst eine zunehmende Tendenz zum Wachstum und eine Neigung zur Bösartigkeit entwickeln.

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Berichtet von Dr. Hellmut Beuchelt in: Einige Ergebnisse mit Hautkrankheiten in der Praxis; Artikel in DHM 1953/5, S. 229 - 230