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Das Kasnatschejew-Experiment

 

Ein wichtiges Experiment zur Frage der Zellkommunikation wurde 1973 von Wlail P. Kasnateschejew, Semjon P. Schurin und Ludmilla Michailowa an der Medizinischen Hochschule von Nowosibirsk unternommen. Hinter diesem Experiment stand eine Versuchsreihe, die aus mehr als 5000 Einzelexperimenten bestand.

Untersucht wurde die Frage, ob Zellen sich in einem bestimmten Lichtspektrum mit einander kommunizieren, also gezielt Informationen weitergeben.

Für die Versuche benutzte man zwei gleichartige Glaskolben, die entweder mit Hilfe einer Scheibe aus normalem Glas oder einer Quarzglasscheibe von einander getrennt werden konnten. Befüllt wurden die Glaskolben mit jeweils gleichen Zellkulturen. Dann wurde einer der Glaskolben entweder mit Viren infiziert, oder es wurden Zellgifte eingebracht, oder der Kolben wurde mit hohen Dosen UV-Licht bestrahlt.

Wenn als Trennscheibe zwischen den Glaskolben normales (für UV-Licht kaum durchlässiges) Glas verwendet wurde, so blieben die Zellkulturen im zweiten Glaskolben unbeeinflußt von dem Geschehen im ersteren. Wurde aber als Trennglas eine Quarzglasscheibe verwandt, so konnten nach einiger Zeit die gleichen Veränderungen in der zweiten (unbehandelten) Zellkultur wie in der ersten beobachtet werden.

2 Glaskolben, offen und mit einander verbunden

Da Quarzglas im Gegensatz zu normalem Glas für UV- und Infarot-Licht durchlässig ist, blieb als einzig sinnvolle Erklärung, daß es eine Zellkommunikation auf elektromagnetischer Basis gibt, die diese Spektralanteile des Lichtes nutzt.

Die Ergebnisse dieser Versuchsreihen wurde in mehreren internationalen Wissenschaftszeitschriften besprochen, doch nur im Bereich der Biophysik wurden sie weitergehend beachtet. Eine Bestätigung fanden die Versuche durch die Forschungen von Fritz Albert Popp.

Dieser Versuch bestätigt Hahnemanns Annahme, Ansteckung sei ein dynamischer (energetischer) Vorgang.

 

Literatur:

- Bischof, Marco; Biophotonen - Das Licht in unseren Zellen; Zweitausendeins-Verlag, 1995

- Popp, Fritz Albert; Molekulare und Biophysikalische Aspekte der Malignität; Verlag Grundlagen und Praxis, 1984/1985

 

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