Schweinegrippe-Impfung - wird die Bevölkerung verraten und verkauft?
12. Oktober 2009 von admin
Seit dem 01.10.2009 sind zwei Impfstoffe, die eine Grippe-Infektion mit dem Virus H1N1 verhindern sollen von der EU-Kommission mit einer Marktzulassung ausgestattet worden - zu einem Zeitpunkt zu dem eine Überprüfung zu Wirksamkeit und Risiken, wie sie bei anderen Impfstoffen stattfinden eben nicht durchgeführt wurden (und schon diese Standard-Verfahren stehen in der Kritik von Fachleuten).
Bei genauerer Betrachtung sind sogar die offiziellen Empfehlung zur Impfung von Schwangeren (sie gehören zu den Risikogruppen die zuerst geimpft werden sollten), nicht durchführbar. Aus Sicherheitsgründen sollen hier Impfstoffe, die keinen wirksamkeitsverstärkende Zusätze verwendet werden. Ein derartiger Impfstoff ist allerdings europaweit nicht verfügbar, da es hierfür keine Marktzulassung gibt.
Zudem wird für die Schweinegrippe-Impfsera wieder eine organische Quecksilberverbindung (Thiomersal) als Konservierungsstoff eingesetzt. Seit Jahren wurde dieser Stoff aus immer mehr Impfseren verbannt, aufgrund seiner nervenschädigenden Eigenschaften. Ob, bzw. welche und wie weitgehende Schädigungen der ungeborenen Kinder in der frühen Schwangerschaft (Zeit der Organbildung) entstehen, bleibt abzuwarten.
Das trotz dieser Unwägbarkeiten und Risiken von der europäischen Aufsichtsbehörde EMEA und der bundesdeutschen Ständigen Impfkommission offizielle Empfehlungen ausgesprochen wurden, aber die Entscheidungsprozesse hierfür nicht transparent gemacht werden, hat inzwischen deutliche Kritik ausgelöst.
Gerade die wirtschaftlichen Verflechtungen von Mitgliedern der Ständigen Impfkommission mit verschiedenen Impfstoff-Herstellern wird seit geraumer Zeit sehr kritisch von verschiedenen Seiten beleuchtet, hat aber bisher zu keinen personellen Veränderungen geführt.
Vor diesem Hintergrund ist der Kauf von 50 Mio. Dosen Schweinegrippe-Impfstoff durch die Bundesländer zu sehen - zu einem Zeitpunkt zu dem es diesen Impfstoff noch nicht gab (und es endsprechend keinerlei gesicherte Daten dazu gab). Ein einmaliger Vorgang.
Auffällig und sehr eindrucksvoll war denn auch in diesem Sommer die wochenweise Berichterstattung über eine schwer- und oftmals tödlich verlaufende Grippe-Pandemie in den Medien. Doch im Gegensatz zu den häufig angstschürenden Artikeln der Regenbogenpresse verläuft die Schweinegrippe in Europa so milde, dass Krankenhäuser, die von verunsicherten Patienten angesteuert wurden, dazu übergingen, die Husten- und Schnupfen-Kranken konsequent wieder nach hause zu schicken.
Vor diesem Hintergrund sollte eine gute Risiko-Nutzen-Abwägung derjenigen erfolgen, die diese Impfung für sich in betracht ziehen. Auch rechtliche Gesichtspunkte sollten hierbei bedacht werden, denn von Bund und Ländern wurde den Impfstoffherstellern offenbar eine Haftungsfreistellung zugesichert.
Weitergehende und gut recherchierte Informationen zu diesem Thema finden sie auf den Seiten Ärzte für individuelle Impfentscheidungen.
